TUTTE LE ROSSEDas inoffizielle Ferrari-Kompendium · alle Modelle zum Lernen und Nachschlagen EN

Ferrari 125 F1

Ferrari 125 F1 (1948–1950)

Foto: Neil · CC BY 2.0

Einsatz1948–1950
MotorV12
Höchsttempo260 km/h
⚖ Vergleichen

Der 125 F1 war der erste Formel-1-Rennwagen von Ferrari und eine Weiterentwicklung des Sportwagens 125 S. Enzo Ferrari entwickelte ihn mit Valerio Colotti und Gioacchino Colombo; zunächst hiess er 125 GPC, für «Grand Prix Compressore». Unter der Haube arbeitete ein aufgeladener 1,5-Liter-V12, der trotz niedriger Verdichtung 230 PS bei 7000 Touren abgab. Beim Fahrwerk gab es Streit unter den Konstrukteuren: Giuseppe Busso wollte eine De-Dion-Achse, Colombo eine Pendelachse. Für 1950 wurde die hintere Torsionsstabfederung durch ein De-Dion-Rohr ersetzt.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Streit um die Hinterachse kostete Ferrari einen Ingenieur: Giuseppe Busso wollte eine De-Dion-Achse, Enzo Ferrari folgte Colombos Pendelachse, und Busso ging zu Alfa Romeo.
  • Tazio Nuvolari, oft in Maranello zu Gast, schwärmte von den De-Dion-Achsen, die er von den Auto Union Typ C der Vorkriegszeit kannte.
  • Beim Debüt am 5. September 1948 stellte Ferrari drei Wagen für Prinz Bira von Siam, Nino Farina und Raymond Sommer; das Team wurde Dritter.
  • Die Original-Chassis gingen verloren, weil sie für den 275 F1 weiterverwendet wurden; im Museo Ferrari in Maranello steht eine exakte Replika mit dem Original-Colombo-Motor.
Mehr erfahrenEntstehung · Motor und Kompressor · Weiterentwicklung

Entstehung

Die ersten Skizzen für einen Formel-1-Ferrari entstanden in den frühen Nachkriegsjahren und stammten von Giuseppe Busso. Als Gioacchino Colombo von Alfa Romeo zu Ferrari wechselte, verwarf er Bussos Entwürfe und entwickelte ein eigenes Konzept. Ferrari entschied sich für Colombos Variante, obwohl Nuvolari die De-Dion-Achse lobte. Chassis und Getriebe entwarf Valerio Colotti. Der Rohrrahmen hatte Längs- und Querträger; gelenkt wurde per Schneckenlenkung mit Zahnradsektor, gebremst mit Trommelbremsen an allen vier Rädern.

Motor und Kompressor

Der 1,5-Liter-V12 hatte pro Zylinderbank eine obenliegende Nockenwelle und zwei Ventile pro Zylinder. Mit nur 6,5:1 Verdichtung leistete der aufgeladene Motor 230 PS bei 7000/min. Der einstufige Roots-Kompressor schaffte die hohe Spitzenleistung aber nicht, die gegen den achtzylindrigen Alfa Romeo 158 und den vierzylindrigen Maserati 4CLT nötig war. Kräftiges Fahren und ein wendiges Chassis glichen das teilweise aus.

Weiterentwicklung

Für 1949 wurde der Radstand von 2160 auf 2320 mm verlängert und der Motor mit doppelter obenliegender Nockenwelle und einem zweistufigen Kompressor überarbeitet. Die nun 260 bis 280 PS brachten fünf Grand-Prix-Siege. 1950 verzichtete Ferrari auf die problematischen Kompressoren zugunsten grösseren Hubraums, und Lampredis 275-Motor löste den ursprünglichen Colombo-Motor ab. Das Getriebe war ein nicht synchronisiertes Fünfganggetriebe; 1950 folgte ein ebenfalls nicht synchronisiertes Viergang-Getriebe im Block mit dem Differenzial.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 125 F1

Wann wurde der Ferrari 125 F1 eingesetzt?

Der Ferrari 125 F1 wurde von 1948 bis 1950 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 125 F1?

Leistung des Ferrari 125 F1: NNN hp.

Welchen Motor hat der Ferrari 125 F1?

Motor des Ferrari 125 F1: 1497 cm³ V12 Kompressor Ferrari Colombo.

Wie schnell ist der Ferrari 125 F1?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 125 F1: 260 km/h.

Wer hat den Ferrari 125 F1 konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 125 F1: Enzo Ferrari, Gioacchino Colombo, Valerio Colotti.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 125 F1?

Nachfolger: 375 F1/166 F2.

Dir gefällt die Seite? So kannst du sie unterstützen.