Der GTO '64, auch Serie II genannt, ist die von Mauro Forghieri und Mike Parkes überarbeitete Karosserie des 250 GTO. Sie übernahm viele aerodynamische Merkmale des 250 LM, ohne dessen Mittelmotor-Heckantrieb zu teilen, und sollte den GTO ein weiteres Jahr konkurrenzfähig halten, weil die FIA den 250 LM 1964 nicht für die GT-Klasse zuliess. Drei Autos entstanden neu, vier ältere GTO baute das Werk um. Der Leistungsgewinn war gering, doch 1964 gewannen Phil Hill und Pedro Rodriguez für NART in Daytona die Gesamtwertung.
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Überarbeitung 1964
Ferrari beauftragte 1964 Mauro Forghieri und Mike Parkes, die Karosserie des 250 GTO neu zu gestalten. Viele aerodynamische Merkmale des 250 LM flossen ein, deshalb ähneln sich beide Wagen, obwohl der GTO keinen Mittelmotor hat. Das Werk nahm ausserdem kleine Änderungen an Motor, Getriebe, Chassis, Fahrwerk und Interieur vor. Der Leistungsgewinn blieb gering, doch mit Werks- und Privatteams gab es weiter Rennerfolge. Von den 36 GTO gehören 33 zur Serie I und drei zur Serie II.
Das Homologationsmärchen
Die FIA verlangte 1962 für die Gruppe 3 mindestens 100 gebaute Exemplare, Ferrari baute nur 36 GTO. Nötig war ein Trick aber nicht: Die Produktion deckte die Homologation der früheren 250 GT Berlinetta SWB ab. Deren Papiere von 1960 wurden zwischen 1961 und 1964 mehrfach verlängert, sodass Änderungen an Motor, Getriebe und Fahrwerk möglich waren. Da mehr als 100 Karosserien nach SWB-Spezifikation gebaut worden waren, durfte eine neue Karosserie entstehen.
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