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Ferrari F300

Ferrari F300 (1998)

Foto: Morio · CC BY-SA 4.0

Einsatz1998
MotorV10
Höchsttempo340 km/h
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Der Ferrari F300 war Ferraris Formel-1-Wagen von 1998. Wegen geänderter Regeln musste er vorne und hinten rund 20 Zentimeter schmaler sein als der Vorgänger, deshalb entwarf Rory Byrne ihn völlig neu, auch wenn er dem F310B stark ähnelte. Angetrieben wurde er vom Tipo-047-V10 mit 3 Litern Hubraum und etwa 805 hp, dazu kam ein Siebengang-Halbautomat. Der Wagen war schnell und zuverlässig, aerodynamisch aber dem McLaren MP4/13 unterlegen; Michael Schumacher gewann sechs Rennen und wurde hinter Mika Häkkinen Zweiter der Weltmeisterschaft. Auch in der Konstrukteurswertung blieb Ferrari Zweiter, schuf aber die Grundlage für die späteren Erfolge.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Die «X-Flügel» tauchten beim Grossen Preis von San Marino auf und wurden noch vor dem Spanien-Rennen aus Sicherheitsgründen verboten.
  • Die oben austretenden Auspuffrohre, ab dem Kanada-Rennen montiert, verbesserten Kühlung und Aerodynamik so stark, dass viele Teams sie kopierten.
  • Im Finale von Suzuka würgte Schumacher den Wagen auf dem Startplatz ab; am Ende hatte Häkkinen 100 Punkte, Schumacher 86.
  • Eddie Irvine wurde Gesamtvierter, gewann aber kein einziges Rennen; bei den Ferrari-Doppelsiegen in Frankreich und Italien wurde er jeweils Zweiter.
Mehr erfahrenTechnik · Ausbau während der Saison · Der Titelkampf

Technik

Für das neue Reglement entwarf Rory Byrne den Wagen von Grund auf, Ross Brawn leitete als Technischer Direktor die Entwicklung. Der Motor hatte 2997 cm³ Hubraum, eine Bohrung von 96 mm, einen Kolbenhub von 41,4 mm und ein Verdichtungsverhältnis von 12,3 zu 1. Im Lauf der Saison wurde er zweimal überarbeitet und danach als Version B und C bezeichnet. Das von Ferrari selbst entwickelte Halbautomatikgetriebe schaltete elektronisch-hydraulisch und hatte sieben Gänge.

Ausbau während der Saison

Der F300 wurde laufend verbessert. Beim Rennen in Argentinien kam ein breiterer Goodyear-Vorderreifen, der das Handling deutlich verbesserte. Für Deutschland und Belgien gab es eine Version mit längerem Radstand, für das Finale in Japan einen neuen Motor. Das wichtigste Update folgte in Kanada: neuer Diffusor, neue Heckverkleidung, ein deltaförmiger Frontflügel und die oben austretenden Abgasrohre. Danach gewann Schumacher drei Rennen in Folge.

Der Titelkampf

Schumacher holte einen grossen Rückstand auf und stand nach seinem sechsten Sieg in Monza punktgleich mit Häkkinen. Im vorletzten Lauf auf dem Nürburgring unterlag er Häkkinen knapp, damit lag der Titel nicht mehr in seiner eigenen Hand. Im Finale in Suzuka blieb er beim Start stehen, später kostete ihn ein Reifenschaden eine mögliche Podestplatzierung. Das half ohnehin nichts, denn Häkkinen gewann auch dieses Rennen.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari F300

Wann wurde der Ferrari F300 eingesetzt?

Der Ferrari F300 wurde 1998 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari F300?

Leistung des Ferrari F300: 805 hp bei 17'300 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari F300?

Motor des Ferrari F300: Ferrari Tipo 047/B/C 80-° V10.

Wie schnell ist der Ferrari F300?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari F300: 340 km/h.

Wer hat den Ferrari F300 konstruiert?

Konstruktion des Ferrari F300: Ross Brawn (Technischer Direktor); Rory Byrne (Chefdesigner); Giorgio Ascanelli (Leitung R&D); Aldo Costa (Leitung Chassis); Willem Toet ….

Wer fuhr den Ferrari F300?

Fahrer des Ferrari F300: Michael Schumacher, Eddie Irvine.

Wie viele Rennen hat der Ferrari F300 gewonnen?

Der Ferrari F300 holte 6 Siege in 16 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari F300?

Vorgänger: F310B. Nachfolger: F399.

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