Der Ferrari SF1000 wurde am 11. Februar 2020 in Reggio nell’Emilia vorgestellt; die 1000 im Namen verweist auf Ferraris tausendstes Rennen, das wegen der COVID-19-Pandemie schliesslich beim Grossen Preis der Toskana in Mugello stattfand. Eigentlich sollte der Wagen in Australien debütieren, doch das Rennen wurde abgesagt, sodass sein Debüt beim Grossen Preis von Österreich folgte. Technisch war er eine Weiterentwicklung des SF90 mit tieferem Schwerpunkt, schmaleren Einlässen an den Seitenkästen und kompakterem Heck. Sportlich blieb die Saison ohne Sieg, Vettel nannte den Wagen «Lucilla».
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Mehr erfahrenEntstehung · Antrieb · Saisonstart
Entstehung
Weil das technische Reglement 2020 weitgehend unverändert blieb, entwickelte Ferrari den SF1000 als Weiterentwicklung des SF90. Teamchef Mattia Binotto sagte, man sei bei allen Konzepten so extrem vorgegangen, wie es nur ging. Der Schwerpunkt sank, weil Teile des Kühlsystems tiefer eingebaut wurden, dazu kamen komplexere Bargeboard-Teile. Monocoque, Karosserie, Lenkrad und Bremsscheiben bestehen aus kohlenstofffaserverstärkten Werkstoffen.
Antrieb
Nach der Saison 2019 untersuchte die FIA Ferraris Antriebseinheit wegen des Verdachts, die Regeln zum Benzindurchfluss verletzt zu haben. Eine Strafe gab es nicht, weil sich der Fall nicht beweisen liess, doch die FIA verschärfte die Vorgaben und führte einen zweiten Durchflusssensor ein. Der SF1000 war danach langsamer. Den 1,6-Liter-V6 mit Turbo ergänzt ein Elektromotor mit 120 kW; das sequenzielle Getriebe hat acht Gänge und wird über Schaltwippen am Lenkrad bedient.
Saisonstart
Vor dem Saisonstart räumte Binotto ein, man habe nicht das schnellste Paket; zum dritten Rennen in Ungarn sollte ein grosses Update folgen. Im ersten Rennen qualifizierten sich Leclerc als Siebter und Vettel als Elfter, doch Leclerc wurde dank Ausfällen und einer Zeitstrafe für Hamilton Zweiter. Im zweiten Rennen schieden beide nach einer Kollision schon in der ersten Runde aus. In Ungarn erreichten beide erstmals in dieser Saison den dritten Qualifying-Abschnitt, Vettel wurde Sechster, Leclerc Elfter.
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Häufige Fragen zum Ferrari SF1000
Wann wurde der Ferrari SF1000 eingesetzt?
Der Ferrari SF1000 wurde 2020 eingesetzt.
Wie viel PS hat der Ferrari SF1000?
Leistung des Ferrari SF1000: 930 PS.
Welchen Motor hat der Ferrari SF1000?
Motor des Ferrari SF1000: 1,6 l V6 90° Ferrari 065.
Wer hat den Ferrari SF1000 konstruiert?
Konstruktion des Ferrari SF1000: Simone Resta (Leitung Chassis Engineering) Enrico Cardile (Leitung Performance Development) Fabio Montecchi (Vehicle Project Manager) ….
Wer fuhr den Ferrari SF1000?
Fahrer des Ferrari SF1000: Sebastian Vettel, Charles Leclerc.
Wie viele Rennen hat der Ferrari SF1000 gewonnen?
Der Ferrari SF1000 holte 0 Siege in 17 Rennen.
Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari SF1000?
Vorgänger: Ferrari SF90. Nachfolger: Ferrari SF21.