Der 126 C4 hatte 1984 gegen den überragenden McLaren MP4/2 keine Chance und gewann nur einmal: Michele Alboreto siegte beim Grossen Preis von Belgien in Zolder, wo ihm auch die einzige Pole-Position der Saison gelang. Ferrari wurde Zweiter der Konstrukteurswertung, 86 Punkte hinter McLaren. Der Motor brachte im Qualifying rund 850 bhp, doch dem Auto fehlte Abtrieb, die Fahrer klagten über mangelnden Grip und fuhren mit viel Flügel. Das kostete Tempo: In Südafrika waren die Ferraris auf der langen Geraden rund 25 km/h langsamer als die BMW-Brabhams.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
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Viel Motor, wenig Abtrieb
Mit rund 850 bhp im Qualifying war der Ferrari-Turbo praktisch ebenbürtig mit den Triebwerken von BMW, Renault und Honda. Das Auto selbst erzeugte aber wenig Abtrieb. Alboreto und Arnoux klagten die ganze Saison über fehlenden Grip, und auf Strecken wie Kyalami, Hockenheim und Monza litt die Höchstgeschwindigkeit, weil man mit möglichst viel Flügel fahren musste.
Das Spritproblem
Die steilen Flügel erhöhten den Luftwiderstand und damit den Verbrauch. Da 1984 das Nachtanken verboten war und nur 220 Liter pro Rennen erlaubt waren, mussten beide Fahrer oft langsamer fahren, als sie gekonnt hätten, um überhaupt ins Ziel zu kommen.
Bilanz
In der Konstrukteurswertung lag Ferrari 86 Punkte hinter McLaren, aber 10 Punkte vor den Lotus-Renault. Die gesamte Baureihe 126C gewann 10 Rennen, fuhr 10 Pole-Positions heraus und sammelte 260,5 Punkte. Den einzigen Saisonsieg holte Alboreto in Zolder, wo ihm auch die einzige Pole-Position der Saison gelang.
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