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Ferrari 126C

Ferrari 126C (1981–1984)

Foto: Morio · CC BY-SA 3.0

Einsatz1981–1984
MotorV6
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Der Ferrari 126 C ist der erste Formel-1-Wagen des Teams mit Turbomotor und lief ab 1981; Mauro Forghieri und Harvey Postlethwaite entwarfen ihn. Statt des breiten Zwölfzylinders trieb ihn ein kleinerer, schmalerer V6 mit 1496 cm³ und 120° Zylinderwinkel an, der besser zur damals nötigen Bodeneffekt-Aerodynamik passte. Zeitweise erprobte Ferrari einen Comprex-Druckwellenlader eines Schweizer Unternehmens, den die Fahrer lobten, entschied sich wegen der Bauhöhe aber für zwei KKK-Turbolader mit rund 600 bhp im Qualifying. In 62 Rennen brachte die Reihe 10 Siege und 1982 sowie 1983 den Konstrukteurstitel.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Gilles Villeneuve nannte den 126CK wegen seines schwierigen Handlings «einen grossen roten Cadillac».
  • Harvey Postlethwaite sagte später, der 126CK habe nur ein Viertel des Abtriebs von Williams oder Brabham gehabt.
  • Der Comprex-Lader, ein Druckwellenlader von Brown Boveri, fuhr sich wie ein Saugmotor mit grossem Drehzahlband und ohne das berüchtigte Turboloch, war aber zu hoch gebaut.
  • Nicola Materazzi kam im Dezember 1979 zu Ferrari, wegen seiner Turbo-Erfahrung mit dem Lancia Stratos Gr 5 Silhouette; er sollte das Wissen von Renault wettmachen.
Mehr erfahrenComprex gegen Turbo · Das Fahrverhalten 1981

Comprex gegen Turbo

Bei der Motorentwicklung probierte Ferrari einen Comprex-Druckwellenlader eines Schweizer Unternehmens aus; die Version hiess zuerst 126BBC, nach Brown Boveri Comprex, später 126CX. Fahrer lobten ihn, doch das System baute hoch, und Abgas konnte sich mit Ansaugluft mischen. Materazzi bereitete sogar eine zweite Variante mit zwei kleineren Comprex-Systemen vor, die per Hydraulikkupplung statt Riemen angetrieben wurden, aber nicht eingesetzt wurde. Man entschied sich für zwei KKK-Turbolader mit rund 600 bhp im Qualifying und 550 bhp im Rennen; dieses Auto hiess 126CK.

Das Fahrverhalten 1981

Villeneuve gewann 1981 hintereinander in Monaco und Spanien, doch Anfangsprobleme des Turbomotors beendeten seine Titelträume. Das Auto war am besten auf schnellen Strecken wie Hockenheim, Monza und Buenos Aires. Laut Didier Pironi und Postlethwaite lag das Problem weniger am Chassis als an der Aerodynamik. Zusammen mit der harten Federung rutschte das Auto in die Kurve, bis der Bodeneffekt es zurückzog. Der Motor war der stärkste des Jahres, hatte aber enormes Turboloch und eine steile Leistungskurve.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 126C

Wann wurde der Ferrari 126C eingesetzt?

Der Ferrari 126C wurde von 1981 bis 1984 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 126C?

Leistung des Ferrari 126C: 560-680 hp bei 11'500 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 126C?

Motor des Ferrari 126C: 1496 cm³ 120° V6 turbo Ferrari 021 / 031. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wer hat den Ferrari 126C konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 126C: Mauro Forghieri (Technischer Direktor, Chefdesigner); Antonio Tomaini (Chefdesigner, CK); Harvey Postlethwaite (Chefdesigner, C2-C4).

Wer fuhr den Ferrari 126C?

Fahrer des Ferrari 126C: Gilles Villeneuve, Patrick Tambay, Michele Alboreto, Didier Pironi, Mario Andretti, René Arnoux.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 126C gewonnen?

Der Ferrari 126C holte 10 Siege in 62 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 126C?

Vorgänger: 312T5. Nachfolger: 156/85.

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