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Ferrari 212 E Montagna

Ferrari 212 E Montagna (1969)

Foto: Willy Pragher · CC BY 4.0

Einsatz1969
Motor12 Zyl. 180°
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Der Ferrari 212 E Montagna war ein Einzelstück: ein Spyder auf dem Chassis eines Dino 206 S mit einem einzigartigen 2-Liter-Zwölfzylinder-Flachmotor mit 48 Ventilen, einer Weiterentwicklung des 1,5-Liter-Formel-1-Motors des 1512. Das «E» steht für «Europeo». Der Wagen entstand für die Bergrennen der Europameisterschaft; Peter Schetty dominierte damit 1969 diese Meisterschaft und stellte viele Streckenrekorde auf. Die Karosserie erinnerte an den 330 P4 in der Can-Am-Version.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Streckenrekord, den Peter Schetty an der Côte de Cesana-Sestrière aufstellte, blieb 13 Jahre lang ungebrochen.
  • Der härteste Konkurrent, der Abarth 2000 von Arturo Merzario, hatte rund 50 PS weniger.
  • Nach sieben Siegen, darunter sechs absolute Streckenrekorde, trat das Team zum letzten Lauf nicht mehr an, weil der Titel schon feststand.
  • Das Chassis mit der Nummer 020 diente 1968 zuvor als Basis des Pininfarina-Showcars 250 P5, mit anderem V12-Antrieb.
Mehr erfahrenDer Motor · Vom Versuchsträger zum Bergspezialisten · Nach dem Titel

Der Motor

Schon 1964 hatte Ferrari für den 1512 den 1,5-Liter-Flachzwölfzylinder Tipo 207 entwickelt, von Mauro Forghieri entworfen. Stefano Jacoponi machte daraus den Tipo 232 mit 1990,08 cm³ und einer Verdichtung von 11:1. Zunächst gab er 280 bis 290 bhp bei 11'500/min ab. Es entstanden zwei Exemplare, das erste wurde nach Entwicklung und Prüfstandstests verschrottet. Das zweite Triebwerk lief ab 1967 im «Sport 2000», einem Versuchsträger auf dem Dino-206-S-Chassis, den Chris Amon Ende des Jahres in Modena testete.

Vom Versuchsträger zum Bergspezialisten

Ende 1968 fanden Chassis 020 und Tipo-232-Motor wieder zusammen, und Ferrari entwickelte den Sport 2000 unter Forghieris Leitung zum 212 E weiter. Für Ausdauerrennen galt er als zu wenig zuverlässig, also optimierte man ihn für die kurzen, kurvigen Bergstrecken. Die Scheinwerfer entfielen, der Tankinhalt schrumpfte, die Kunststoffkarosserie wurde für Aerodynamik und Gewicht angepasst. Die hinteren Scheibenbremsen sassen innen, um die ungefederten Massen zu senken. Das Gesamtgewicht lag bei 500 kg; die Seriennummer lautet 0862.

Nach dem Titel

1970 trat der Wagen nicht an, obwohl viele Fahrer ihn kaufen wollten. Ende 1970 verkaufte Ferrari ihn an Edoardo Lualdi-Gabardi, der eine neue Karosserie nach einem Entwurf von Piero Lardi Ferrari einbauen liess. Die ursprüngliche Karosserie kam auf einen Dino 206 S, wo sie bis heute sitzt. Lualdi-Gabardi fuhr den 212 E 1971 erfolgreich bei Bergrennen.

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Häufige Fragen zum Ferrari 212 E Montagna

Wann wurde der Ferrari 212 E Montagna eingesetzt?

Der Ferrari 212 E Montagna wurde 1969 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 212 E Montagna?

Leistung des Ferrari 212 E Montagna: 300–320 hp-metric.

Welchen Motor hat der Ferrari 212 E Montagna?

Motor des Ferrari 212 E Montagna: 1991 cm³ 180°-V12 Saugmotor Tipo 232. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wie viele Ferrari 212 E Montagna wurden gebaut?

Stückzahl des Ferrari 212 E Montagna: 1 (Einzelstück).

Wer fuhr den Ferrari 212 E Montagna?

Fahrer des Ferrari 212 E Montagna: Peter Schetty, Edoardo Lualdi-Gabardi.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 212 E Montagna gewonnen?

Der Ferrari 212 E Montagna holte 14 Siege in 16 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 212 E Montagna?

Vorgänger: Ferrari 1512. Nachfolger: Ferrari 312PB.

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