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Ferrari 512 S / 512 M

Ferrari 512 S / 512 M (1969–1971)

Foto: Andrew Basterfield · CC BY-SA 2.0

Einsatz1969–1971
MotorV12
Stückzahl25
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Der Ferrari 512 S war ein Sportwagen mit Fünfliter-V12 (4994 cm³), den Ferrari ab 1969 als Antwort auf den Porsche 917 baute. Um in der Gruppe 5 starten zu dürfen, mussten 25 Stück entstehen; Porsche hatte mit dem 917 schon im April 1969 vorgelegt. Der Motor leistete 550 hp, in der späteren Ausbaustufe 610 hp. Eine modifizierte Variante, die dem 917 stärker ähnelte, hiess 512 M (für «modificata»). Später konzentrierte sich das Werk auf den neuen 312 PB, und der 512 wurde nur noch von Privatteams eingesetzt.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Porsche nutzte eine Lücke im Reglement und baute 25 Stück des 917; Ferrari zog nach und finanzierte den 512 S teils mit Geld aus dem Verkauf der halben Firma an Fiat.
  • Der Stahlrahmen mit Aluminiumblechen machte den 512 S rund 100 kg schwerer als den Porsche 917 mit seinem Leichtmetallrahmen.
  • Porsche gab JWA Gulf, KG Porsche Salzburg und später Martini Racing Werkswagen als Leihgabe; Ferrari meldete seine Autos dagegen traditionell selbst als «Spa Ferrari SEFAC».
  • Mit mehreren Dutzend starken Sportwagen am Start fehlte es an erfahrenen Piloten, da jedes Auto in einem Langstreckenrennen zwei Fahrer braucht.
Mehr erfahrenWarum Gruppe 5 · Technik und Anlaufprobleme · Nach dem 512 M

Warum Gruppe 5

Porsche hatte sich schon 1966 mit mindestens 50 Stück des 906 und danach mit 25 Stück des 910 auf die Gruppe-4-Regeln eingestellt, während Ferrari beim Dino 206 S nicht über 18 Wagen hinauskam und deshalb das «S» nie verdiente. Ende 1968 ging Porsche das Risiko ein, 25 Exemplare des 4,5-Liter-917 zu bauen. Die Rennwelt war überrascht. Weil Enzo Ferrari gerade die Hälfte seiner Firma an Fiat verkaufte, konnte er einen Teil des Geldes einsetzen, um dem Porsche-Aufwand etwas entgegenzusetzen.

Technik und Anlaufprobleme

Der Motor des 512 S war ein völlig neuer 60°-V12. Im Vergleich zum luftgekühlten Flachzwölfzylinder von Porsche brauchte er ein Gewirr aus Kühlleitungen und einen schweren Kühler. Trotz höherem Gewicht und höherem Schwerpunkt schienen 512 S und 917 ziemlich ebenbürtig. Zu Beginn des Jahres 1970 plagten den Ferrari aber erwartbare Kinderkrankheiten wie eine schwache Aufhängung und Getriebeprobleme; Porsche hatte seine ähnlichen Erfahrungen schon ein halbes Jahr früher gemacht, was am Ende den Ausschlag gab. Die italienische Datentabelle nennt für den 512 S 340 km/h Höchsttempo.

Nach dem 512 M

Ende 1970 entstand der 512 M, der dem 917 stärker ähnelte; danach konzentrierte sich das Werk auf den neuen 312 PB, und der 512 wurde nur noch von Privatteams gemeldet. Ab 1972 wurden 512 und 917 wegen einer Reglementänderung aus der Weltmeisterschaft genommen; einige 512 in privaten Händen fuhren weiter in der Can-Am und in Interserie-Rennen. Ab 1976 übertrug Ferrari die Nomenklatur auch auf die Strassenwagen der Serie 512 BB.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 512 S / 512 M

Wann wurde der Ferrari 512 S / 512 M eingesetzt?

Der Ferrari 512 S / 512 M wurde von 1969 bis 1971 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 512 S / 512 M?

Leistung des Ferrari 512 S / 512 M: 404 kW (550 hp) bei 8500 /min (512 S), 449 kW (610 hp) bei 9000 /min ….

Welchen Motor hat der Ferrari 512 S / 512 M?

Motor des Ferrari 512 S / 512 M: 4994 cm³ DOHC, 48-valve, 60° V12 Saugmotor Ferrari. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wie viele Ferrari 512 S / 512 M wurden gebaut?

Vom Ferrari 512 S / 512 M wurden 25 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 512 S / 512 M konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 512 S / 512 M: Mauro Forghieri; Giacomo Caliri; Gioacchino Colombo.

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