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Ferrari 225 S

Ferrari 225 S (1952)

Foto: MPW57 · CC BY-SA 3.0

Einsatz1952
MotorV12
Leistung210 PS
Stückzahl21
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Der Ferrari 225 S von 1952 war eine Weiterentwicklung des 212 Export und leistete mit seinem etwas grösseren Motor 210 PS. Aurelio Lampredis Forschung brachte ein effizienteres Ansaugsystem und eine verbesserte Ventilsteuerung, die bei den nächsten Colombo-V12 übernommen wurden. Im Rennsport gewann der Wagen viel, darunter den Sportwagen-Grand-Prix von Monaco 1952, den Grossen Preis von Portugal und die Coppa della Toscana. Insgesamt entstanden 21 Exemplare, meist auf Rohrrahmen, einige auf dem neuartigen «Tuboscocca»-Chassis. Er war die letzte Ausbaustufe des Colombo-V12, bevor die 250er-Familie ihn auf 3,0 Liter streckte.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Alle 21 Wagen waren Rechtslenker, wie bei Rennwagen üblich.
  • Die 0152EL, der allererste 225 S, stammte von einem 166 MM ab.
  • Der Spyder 0176ED, bestellt von Antonio Stagnoli, hatte freistehende Kotflügel, kleine innenliegende Scheinwerfer und ein aussen liegendes Reserverad, das bündig am Heck sass.
  • Die einzige Touring-Barchetta, 0166ED, fuhr Eugenio Castellotti; Ferrari verlor damals das Interesse an Touring und wandte sich anderen Karosseriebauern zu.
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Technik

Der Motor basierte auf dem des 212, hatte aber eine um 2 mm grössere Bohrung: 70 mm bei 58,8 mm Hub, zusammen 2715,46 cm³. Dank Lampredis neuem Ansaugkrümmer und der überarbeiteten Ventilsteuerung stieg die Leistung von 165 auf 210 PS bei 7200/min. Das Verdichtungsverhältnis lag bei 8,5:1, drei Weber 36DCF bereiteten das Gemisch auf. Jeder Zylinder hatte eine Zündkerze, bedient von zwei Zündspulen. Eingebaut waren eine Einscheibenkupplung und eine Nasssumpfschmierung.

Chassis

Die meisten 225 S nutzten den bewährten Stahlrohrrahmen und trugen die Endung «ED» oder «EL» in der Seriennummer. Alternativ gab es das neuartige «Tuboscocca»-Chassis mit der Endung «ET». Radstand und Spurweite blieben gegenüber dem 212 Export unverändert. Einige Wagen waren aus dem 212 Export umgebaut, etwa die 0104E, die 0170ET oder die 0190ET.

Karosserien

Vignale baute nach Entwürfen von Giovanni Michelotti vierzehn offene Spyder und sechs geschlossene Berlinettas. Dazu kam die einzelne Touring-Barchetta. Die deutsche Quelle zählt abweichend zwölf Spider und sieben Coupés von Vignale, eine Touring-Barchetta und etwa zwei weitere Wagen mit unbekanntem Aufbau. Vignale war damals noch gefragt, wurde aber bald von Pinin Farina und Scaglietti abgelöst.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 225 S

Wann wurde der Ferrari 225 S eingesetzt?

Der Ferrari 225 S wurde 1952 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 225 S?

Leistung des Ferrari 225 S: 210 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 225 S?

Motor des Ferrari 225 S: 2,7 l (2715 cm³) Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 225 S wurden gebaut?

Vom Ferrari 225 S wurden 21 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 225 S konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 225 S: Giovanni Michelotti bei Vignale.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 225 S?

Vorgänger: Ferrari 212 Export. Nachfolger: Ferrari 250 S.

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