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Ferrari 250 MM

Ferrari 250 MM (1952–1954)

Foto: Marco 56 · CC BY 2.0

Einsatz1952–1954
MotorV12
Leistung240 PS
Höchsttempo250 km/h
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Der Ferrari 250 MM wurde ab 1952 gebaut und war der Serienrennwagen, der auf das Einzelstück 250 S folgte. «MM» steht für das Rennen Mille Miglia. Sein 3,0-Liter-Colombo-V12 leistete dank anderer Vergaserabstimmung mehr als beim Vorgänger, nämlich 240 PS. Am bekanntesten ist die geschlossene Berlinetta von Pinin Farina, von der achtzehn Stück entstanden; sie leitete eine neue Epoche im Autodesign ein und diente als Vorlage für spätere Renn-Berlinettas von Ferrari. Vignale baute zwölf offene Spyder.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Im Oktober 1952 überraschte Enzo Ferrari das Pariser Publikum, indem er ein Fahrgestell mit Motor, aber ohne Karosserie ausstellte; der Motor war ein Ersatzaggregat aus dem 250 S.
  • Der erste 250 MM begründete die Zusammenarbeit zwischen Ferrari und Battista Pininfarina.
  • Peter Monteverdi zahlte 1956 für die einzige Vignale-Berlinetta mit drei Bullaugen unten an den vorderen Kotflügeln 10000 Schweizer Franken und gab seinen Porsche 356 in Zahlung.
  • Erstmals trugen Fahrgestellnummern den Zusatz «MM», in einer geraden Rennwagen-Reihenfolge.
Mehr erfahrenEntstehung · Motor und Getriebe · Karosserien

Entstehung

Das Fahrgestell war analog zum Einzelstück 250 S aufgebaut. Im Frühjahr 1953 zeigte Ferrari in Genf das Endprodukt, den 250 MM als Nachfolger. Die Technik des Fahrgestells blieb so gut wie unverändert: Doppelquerlenker und Querblattfedern vorn, Starrachse mit Längsblattfedern hinten. Der 250 MM wurde in einer für einen Rennsportwagen jener Zeit grossen Stückzahl gebaut. Pininfarina fertigte achtzehn Berlinettas, dazu kamen Spyder von Vignale und ein Coupé von Morelli.

Motor und Getriebe

Der 60°-V12 sass längs vorn. Mit 73 mm Bohrung und 58,8 mm Hub kam er auf 2953,21 cm³; bei 9:1 Verdichtung und drei Weber 36IF/4C leistete er 240 PS bei 7200/min. Er hatte eine obenliegende Nockenwelle pro Zylinderbank, zwei Ventile pro Zylinder und eine Zündkerze pro Zylinder mit zwei Spulen. Neu war die Mehrscheibenkupplung; der 250 S hatte nur eine Einscheibenkupplung. Das Getriebe hatte vier synchronisierte Gänge, der 250 S besass fünf.

Karosserien

Pinin Farina schuf eine innovative geschlossene Berlinetta, die eine neue Epoche im Autodesign einleitete und später als Grundlage für Ferraris Wettbewerbs-Berlinettas diente. Vignale bot eine offene Barchetta in drei Serien an, bei der jedes Exemplar sich in kleinen Details unterschied. Frühe Wagen hatten offene Scheinwerfer und einen kleinen Lufteinlass auf der Haube, spätere versenkte, abgedeckte Scheinwerfer, tiefere Türlinie und dreieckige Ausschnitte in den hinteren Kotflügeln. Alle Vignale-Entwürfe stammten von Giovanni Michelotti.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 MM

Wann wurde der Ferrari 250 MM eingesetzt?

Der Ferrari 250 MM wurde von 1952 bis 1954 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 MM?

Leistung des Ferrari 250 MM: 240 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 MM?

Motor des Ferrari 250 MM: 3,0 l (2953 cm³) Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 250 MM?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 250 MM: 250 km/h.

Wer hat den Ferrari 250 MM konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 250 MM: Giovanni Michelotti bei Vignale; Pinin Farina.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 250 MM?

Vorgänger: Ferrari 250 S. Nachfolger: Ferrari 250 Monza; Ferrari 250 GT Berlinetta.

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