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Ferrari 250 S

Ferrari 250 S (1952)

Foto: Thesupermat · CC BY-SA 4.0

Einsatz1952
MotorV12
Leistung230 PS
Stückzahl1
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Der Ferrari 250 S war 1952 der Auftakt zur langen Reihe der 250er mit dem 3,0-Liter-Colombo-V12. Gebaut wurde nur ein einziger Wagen, ein geschlossenes Berlinetta-Coupé, das Giovanni Michelotti entwarf und Vignale fertigte. Trotzdem war er erfolgreich: 1952 gewann er die Mille Miglia und die 12 Stunden von Pescara, in Le Mans fuhr er die schnellste Rennrunde. Auffällig waren zwei Bullaugen in den vorderen Kotflügeln und der Tankdeckel am Heckfenster. Seine Erfahrungen führten zum Serienmodell 250 MM.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Die Frontscheibe hatte drei kleine Scheibenwischer, einer davon sass auf dem Dach.
  • Beim Mille-Miglia-Sieg 1952 überholten Bracco und Rolfo nach einer starken Fahrt über Futa- und Raticosa-Pass den führenden Mercedes von Karl Kling.
  • Ascari fuhr in Le Mans 1952 die schnellste Rennrunde mit 4 Minuten 40,5 Sekunden (173,16 km/h Schnitt), schied aber mit gebrochener Kupplung aus.
  • «ET» im Kürzel des einzigen Fahrgestells 0156ET steht für «Export-Tuboscocca»; der Wagen war ursprünglich ein 225 S und wurde umgebaut.
Mehr erfahrenTechnik · Chassis und Fahrwerk · Im Rennen

Technik

Der Motor basierte auf dem des 225 S, die Bohrung wuchs um 3 mm auf 73 mm bei 58,8 mm Hub; daraus ergaben sich 2953,21 cm³, die in der Kategorie «Sport 3.0» das Reglement besser ausnutzten. Dank Lampredis neuer Ansaugung und Steuerung kam er auf 230 PS bei 7500/min, bei einer Verdichtung von 9:1. Drei Weber 36DCF bereiteten das Gemisch auf, jeder Zylinder hatte eine Zündkerze, bedient von zwei Zündspulen. Es gab Nasssumpfschmierung, eine Einscheibenkupplung und ein unsynchronisiertes Fünfganggetriebe.

Chassis und Fahrwerk

Das Chassis war vom Typ «Tuboscocca»: ein Gitterrahmen aus dünneren Stahlrohren mit zusätzlichen Querträgern, etwas leichter und steifer als der normale Rohrrahmen. Entwickelt hatte ihn die Firma Gilco, gegründet von Gilberto Colombo; erstmals war er bei einem späten 212 Export zum Einsatz gekommen. Vorn gab es Einzelradaufhängung mit Dreiecksquerlenkern ungleicher Länge und Querblattfedern, hinten eine Starrachse mit halbelliptischen Federn, dazu hydraulische Dämpfer und Trommelbremsen.

Im Rennen

Der 250 S startete erstmals bei der Mille Miglia 1952, ebenso wie mehrere Werks-Mercedes 300 SL. Nach dem Sieg wurde die Haube mit einem Lufteinlass versehen. In Le Mans trat Ferrari in der Kategorie «Sport 3.0» an; Mercedes holte einen Doppelsieg. In Senigallia wurde Luigi Villoresi Gesamtdritter in der Klasse «Sport +2.0». Später im Jahr folgte der Sieg bei der Coppa Acerbo, die damals als 12 Stunden von Pescara firmierte.

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Häufige Fragen zum Ferrari 250 S

Wann wurde der Ferrari 250 S eingesetzt?

Der Ferrari 250 S wurde 1952 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 S?

Leistung des Ferrari 250 S: 230 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 S?

Motor des Ferrari 250 S: 3,0 l (2953 cm³) Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 250 S wurden gebaut?

Der Ferrari 250 S ist ein Einzelstück.

Wer hat den Ferrari 250 S konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 250 S: Giovanni Michelotti bei Vignale.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 250 S?

Vorgänger: Ferrari 225 S. Nachfolger: Ferrari 250 MM.

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