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Ferrari 250 GT California Spyder

Ferrari 250 GT California Spyder (1957–1963)

Foto: richebets · CC BY 2.0

Bauzeit1957–1963
MotorV12
Stückzahl106
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Der Ferrari 250 GT California Spyder ist die offene Version der damaligen Berlinetta. Sergio Scaglietti zeichnete ihn, indem er den Stil des 250 GT Pinin Farina abwandelte, und baute ihn auch. Amerikanische Händler wie Jon von Neumann und Luigi Chinetti wünschten sich für den US-Markt einen sportlichen Roadster, denn offene Sportwagen verkauften sich gerade in Kalifornien gut. Von 1957 bis 1963 entstanden 106 Stück, aufgeteilt in Versionen mit langem Radstand bis 1960 und mit kurzem ab 1960. Breit bekannt wurde das Modell durch den Film «Ferris Bueller's Day Off» von 1986.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Chinetti sagte, in Italien sei es schwer gewesen, ein Cabriolet als Sportwagen ernst zu nehmen.
  • Hätte Enzo Ferrari abgelehnt, hätten Chinetti und von Neumann wohl selbst eine Berlinetta mit Scaglietti zum Spider umbauen lassen, wie sie es 1967 bei einigen 275 GTB/4 taten.
  • Vorn trägt der California ein aggressives «Haifischmaul»; die Version mit kurzem Radstand erkennt man an der halb versenkten Lufthutze auf der Haube.
  • Pinin Farina konnte den California wegen anderer Verpflichtungen nicht bauen; er entstand von Hand bei Scaglietti in Modena.
Mehr erfahrenEntstehung · Design und Radstand

Entstehung

Amerikanische Händler wie Jon von Neumann und Luigi Chinetti sahen eine Marktlücke: Das luxuriöse 250 GT Cabriolet Pinin Farina deckte den Wunsch nach einem aggressiveren offenen Wagen nicht ab. Enzo Ferrari zögerte zunächst, weil das Cabriolet schon im Programm stand. Der Prototyp erschien 1957, die Serienproduktion begann im zweiten Quartal 1958. Chinetti erklärte später, in Italien sei es schwer gewesen, ein Cabriolet ernsthaft als Sportwagen zu betrachten.

Design und Radstand

Scaglietti zeichnete den California in Anlehnung an das Cabriolet Pinin Farina Serie I, doch das Profil blieb schlanker. Fliessende Linien verlaufen von den Scheinwerfern zu den Kotflügeln, vorn sitzt ein «Haifischmaul»-Grill, und vor den Hinterrädern behielt er die «Hüftmulde» der Berlinetta. Auf dem Genfer Salon 1960 wechselte der California vom langen Chassis mit 2,60 Metern Radstand auf die kurze Variante mit 2,40 Metern, um das Kurvenverhalten zu verbessern. Erkennbar sind die Versionen an der Lufthutze der Haube.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 GT California Spyder

Wann wurde der Ferrari 250 GT California Spyder gebaut?

Der Ferrari 250 GT California Spyder wurde von 1957 bis 1963 gebaut.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 GT California Spyder?

Motor des Ferrari 250 GT California Spyder: 3,0 l (2953 cm³) Colombo Tipo 128 und 168 V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 250 GT California Spyder wurden gebaut?

Vom Ferrari 250 GT California Spyder wurden 106 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 250 GT California Spyder entworfen?

Design des Ferrari 250 GT California Spyder: Sergio Scaglietti.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 250 GT California Spyder?

Nachfolger: Ferrari 275 GTS.

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