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Ferrari 250 GT Lusso

Ferrari 250 GT Lusso (1962–1964)

Foto: Mr.choppers · CC BY-SA 3.0

Bauzeit1962–1964
MotorV12
Leistung250 PS
Stückzahl350
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Der Ferrari 250 GT Lusso ist grösser und komfortabler als die Berlinetta und war nicht für den Rennsport gedacht. Pininfarina zeichnete ihn, Scaglietti baute die Karosserie. Das zweisitzige Coupé füllte die Lücke zwischen dem sportlichen 250 GT SWB und dem luxuriösen 250 GTE 2+2; sein Prototyp wurde 1962 am Pariser Salon gezeigt. Der V12 von Colombo leistete 250 PS. Nach nur achtzehn Monaten Bauzeit lief das Modell als letztes der 250-GT-Generation aus und gilt als einer der elegantesten Ferrari.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Neupreis betrug 13’375 US-Dollar; in den Jahren 2021 und 2022 wurden Lussos für 1,2 bis 2,1 Millionen US-Dollar verkauft.
  • Der Lusso war der erste Ferrari mit einem kleinen integrierten Heckspoiler und einem abrupt abgeschnittenen Kammheck.
  • Zu den Bewunderern des Wagens zählten Steve McQueen und Eric Clapton.
  • Chassis 4335GT, ein früher Wagen für die Londoner Show, den Battista Pininfarina selbst nutzte, hatte zwei abgedeckte Scheinwerfer und eine verlängerte Nase.
Mehr erfahrenKarosserie und Details · Die Lücke im Programm · Gewicht, Rennen, Ablösung

Karosserie und Details

Pininfarina gab die Linie vor und verwendete Merkmale des 250 GT und des 250 GTO; Scaglietti baute die Karosserie aus Stahl, nur Türen, Kofferraumdeckel und Haube bestanden aus Aluminium. Das Heck trägt einen kleinen integrierten Spoiler und endet in einem abrupten Kammheck, ein Novum bei Ferrari. Die grossen Glasflächen mit Heckscheibe und dreieckigen Seitenfenstern sorgten für gute Sicht. Eigen waren dem Lusso der rechteckige Lufteinlass auf der Haube, die geschwungenen Kotflügel und die vor allem dekorativen Chromstossstangen.

Die Lücke im Programm

Mit dem Lusso füllte Ferrari die Lücke zwischen dem sportlichen 250 GT SWB und dem luxuriösen 250 GTE 2+2. Der Prototyp stand 1962 auf dem Pariser Salon und glich dem Serienwagen fast völlig. Der Innenraum war geräumiger als beim 250 GT, doch blieb der Lusso ein Zweisitzer. Das Publikum schätzte damals nicht nur radikale Sportwagen, sondern auch zivilisierte, bequeme und geräumige Autos. Die Bauzeit war für einen Ferrari ungewöhnlich kurz.

Gewicht, Rennen, Ablösung

Der Lusso war nicht für den Rennsport gedacht, trat aber gelegentlich bei Sportveranstaltungen an, etwa bei der Targa Florio und der Tour de France. Das Gewicht lag je nach Ausstattung zwischen 1020 und 1310 kg. Insgesamt entstanden 351 Exemplare, bevor der 275 GTB das Programm übernahm; der Namenswechsel hing mit dem gewachsenen Hubraum je Zylinder zusammen. Der Ferrari-Kenner Peter Coltrin geht davon aus, dass der Bau kurz nach der Pariser Präsentation begann.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 GT Lusso

Wann wurde der Ferrari 250 GT Lusso gebaut?

Der Ferrari 250 GT Lusso wurde von 1962 bis 1964 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 GT Lusso?

Leistung des Ferrari 250 GT Lusso: 250 PS bei 7500 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 GT Lusso?

Motor des Ferrari 250 GT Lusso: 3,0 l (2953 cm³) Tipo 168U Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 250 GT Lusso?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 250 GT Lusso: 230–243 km/h je nach Achsübersetzung.

Wie schnell beschleunigt der Ferrari 250 GT Lusso von 0 auf 100 km/h?

Der Ferrari 250 GT Lusso beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 8 s.

Wie viele Ferrari 250 GT Lusso wurden gebaut?

Vom Ferrari 250 GT Lusso wurden 350 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 250 GT Lusso entworfen?

Design des Ferrari 250 GT Lusso: Pininfarina.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 250 GT Lusso?

Vorgänger: Ferrari 250 GT Coupé. Nachfolger: Ferrari 275 GTB.

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