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Ferrari 499P

Ferrari 499P (seit 2023)

Foto: Mickael Le rouzic · CC BY 2.0

Einsatzab 2023
MotorV6
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Der Ferrari 499P ist ein Le-Mans-Hypercar, mit dem die Scuderia seit 2023 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft antritt; es ist die Rückkehr eines Werksprototyps nach 50 Jahren. Bei der ersten Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewannen Antonio Giovinazzi, Alessandro Pier Guidi und James Calado das Rennen, Ferraris ersten Gesamtsieg dort seit 1965. 2024 folgte der nächste Sieg mit Fuoco, Molina und Nielsen. Angetrieben wird er von einem 120°-V6-Biturbo mit 2992 cm³; 2025 holte er den Konstrukteurs- und den Fahrertitel der WEC.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Name folgt Ferraris Tradition, den Hubraum pro Zylinder zu nennen: 499 cm³; das P steht für Prototyp.
  • Eines der Autos fuhr mit der Startnummer 50, als Hommage an 50 Jahre ohne Werks-Prototyp im Kampf um den Le-Mans-Gesamtsieg.
  • Der Sieg 2023 beendete die Serie von fünf Le-Mans-Siegen von Toyota Gazoo Racing.
  • 2025 gewann die Nummer 83 von AF Corse mit Kubica, Ye und Hanson – Ferraris dritter Le-Mans-Sieg in Folge.
Mehr erfahrenEntstehung · Technik · Le Mans · 499P Modificata

Entstehung

Im Februar 2021 gab die Geschäftsleitung die Rückkehr in den Sportwagensport bekannt, für die Fachwelt eine grosse Überraschung. Ende 1973 hatte die Scuderia ihr Sportwagen-Engagement beendet; das letzte nennenswerte Ergebnis war Platz zwei von Jacky Ickx und Brian Redman im 312PB in Watkins Glen 1973. Der bei Michelotto Engineering gefertigte 333SP hatte nie einen Werkseinsatz. Enthüllt wurde der 499P im Oktober 2022 bei den Finali Mondiali, dem Jahresfinale der Challenge-Serie.

Technik

Der V6 ist eine Neuentwicklung: Er teilt die Architektur mit dem 296, ist aber tragendes Element der Fahrzeugstruktur, statt wie im Strassenwagen am Hilfsrahmen zu hängen. Das Chassis fertigt Dallara. Ein Elektromotor an der Vorderachse gibt oberhalb von 190 km/h 200 kW ab, wie es das Reglement vorsieht; er hängt an einer 900-V-Batterie, die Ferraris Energierückgewinnung lädt. Laut Ferdinando Cannizzo ist ein V6 klein, leicht und kompakt, es waren keine Kompromisse nötig.

Le Mans

Beim ersten Start 2023 siegten Giovinazzi, Pier Guidi und Calado und beendeten Toyotas Serie. 2024 holte Ferrari mit der Nummer 50 (Fuoco, Molina, Nielsen) den elften Gesamtsieg in Le Mans, den zweiten in Folge; die Nummer 51 wurde Dritte. 2025 siegte die Nummer 83 mit Kubica, Ye und Hanson, die Nummer 51 wurde Dritte, die Nummer 50 Vierte.

499P Modificata

Die 499P Modificata wurde bei den Finali Mondiali 2023 enthüllt, zur Feier des Le-Mans-Siegs in diesem Jahr. Sie ist eine nicht wettbewerbsfähige, unlimitierte Version nur für die Rennstrecke. Am 18. März 2024 nahm sie in Mugello am ersten Event des Programms Sport Prototipi Clienti teil.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 499P

Wann wurde der Ferrari 499P eingesetzt?

Der Ferrari 499P wird seit 2023 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 499P?

Leistung des Ferrari 499P: 671 bhp.

Welchen Motor hat der Ferrari 499P?

Motor des Ferrari 499P: 2992 cm³ 120° V6 Biturbo Ferrari F163CG.

Wer hat den Ferrari 499P konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 499P: Flavio Manzoni (Designchef, Centro Stile Ferrari); Ferdinando Cannizzo (Technischer Direktor); Stefano Carmassi (Technical Manager); Carlo Palazzani ….

Wer fuhr den Ferrari 499P?

Fahrer des Ferrari 499P: Antonio Giovinazzi, Alessandro Pier Guidi, Antonio Fuoco, Miguel Molina, Nicklas Nielsen, James Calado, Robert Kubica, Robert Shwartzman ….

Wie viele Rennen hat der Ferrari 499P gewonnen?

Der Ferrari 499P holte 8 Siege in 25 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 499P?

Vorgänger: Ferrari 333 SP.

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