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Ferrari 637 (IndyCar)

Ferrari 637 (IndyCar) (1986)

Foto: Morio · CC BY-SA 3.0

Einsatz1986
MotorV8
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Der Ferrari 637 sollte in der nordamerikanischen CART-Serie starten und wurde von Gustav Brunner entworfen. Hintergrund war Enzo Ferraris Ärger über die geplanten Motorenregeln der Formel 1, die einen V8 vorschrieben; er liess einen Indy-Car bauen und machte kein Geheimnis aus seinem Wunsch, das Rennen von Indianapolis zu gewinnen. Nach Testfahrten mit einem March 85C-Cosworth in Fiorano baute Ferrari 1986 ein eigenes Auto mit 2,65-Liter-V8-Turbomotor, das Michele Alboreto testete. Zu einem Renneinsatz kam es nie: Der Wagen wurde an Alfa Romeo weitergereicht.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Name 637 bezieht sich auf die werksinterne Seriennummer des Projekts.
  • Viele hielten Enzo Ferraris Drohung, die Formel 1 zugunsten der CART-Serie zu verlassen, für ein reines Druckmittel gegenüber der FIA.
  • Den von Truesports mitgebrachten March 85C-Cosworth zerlegte Ferrari nach den Testfahrten in Fiorano und studierte ihn.
  • Alfa Romeo, das in den USA Marktanteile gewinnen wollte, erhielt den Wagen; sein eigener Indycar-Motor wurde in Fiorano aber im 637-Chassis gesehen.
Mehr erfahrenÄrger über das Reglement · Der Weg zum Auto · Technik

Ärger über das Reglement

Die FIA plante für die Formel 1 einen V8 mit höchstens 3500 cm³ Hubraum und ein Turbo-Verbot ab der Saison 1989. Zuvor hatte die FISA sogar eine Verkleinerung auf 1200 cm³ erwogen, wofür Ferrari bereits einen neuen Vierzylinder entwickelt hatte. Enzo Ferrari war mit den Plänen nicht einverstanden, drohte mit dem Ausstieg und liess einen Indycar bauen. Ob er es ernst meinte, ist umstritten.

Der Weg zum Auto

Ferrari fragte bei Goodyear nach einem möglichen CART-Programm. Goodyear empfahl das Team Truesports für eine gemeinsame Entwicklungsarbeit. Nach der CART-Saison 1985 reisten Truesports und Fahrer Bobby Rahal nach Italien, wo Rahal und Alboreto den March in Fiorano testeten. Danach nahm Ferrari das Auto auseinander und baute 1986 einen eigenen Wagen, den Alboreto ausprobierte.

Technik

Für ein Auto, das angeblich nur ein Druckmittel sein sollte, war der 637 sorgfältig konstruiert. Der Oberbau bestand aus Aluminium, der mechanisch befestigt und auf den unteren Kohlefaser-Rahmen geklebt war. Der Typ-034-Motor ist ein Turbo-V8 mit 32 Ventilen, 90° und 2,65 Litern, wie es das CART-Reglement verlangte, mit nach oben gerichteten Auspuffrohren. Alfas eigener Indycar-Motor mit 2,65 Litern steckte zuerst in einem March, wurde aber auch im 637-Chassis in Fiorano gesehen.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 637 (IndyCar)

Wann wurde der Ferrari 637 (IndyCar) eingesetzt?

Der Ferrari 637 (IndyCar) wurde 1986 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 637 (IndyCar)?

Leistung des Ferrari 637 (IndyCar): 690–710 hp bei 11'500–12'000 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 637 (IndyCar)?

Motor des Ferrari 637 (IndyCar): 2,65 l 90° V8 Single turbocharger Ferrari 034. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wer hat den Ferrari 637 (IndyCar) konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 637 (IndyCar): Gustav Brunner.

Wer fuhr den Ferrari 637 (IndyCar)?

Fahrer des Ferrari 637 (IndyCar): Michele Alboreto.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 637 (IndyCar) gewonnen?

Der Ferrari 637 (IndyCar) holte 0 Siege in 0 Rennen.

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