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Ferrari F92A

Ferrari F92A (1992)

Foto: Iwao from Tokyo, Japan · CC BY 2.0

Einsatz1992
MotorV12
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Der Ferrari F92A von 1992 wurde von Jean-Claude Migeot konstruiert und ist vor allem für seinen doppelten Unterboden bekannt: Die Luft wurde zwischen zwei Böden, die 15 cm auseinanderlagen, zu zwei hinteren Diffusoren geleitet. Im Windkanal funktionierte das bestens, auf der Strecke wurde es zum Problem. Der Abtrieb war konkurrenzfähig, doch der V12 verlor durch Blow-by bis zu 50 bhp, und bei Ferrari machte man lieber das schwer zu fahrende Chassis verantwortlich. Der Wagen hatte Ferraris erste hochgezogene Nase, holte aber nur zwei Podestplätze und 21 Punkte. Ab Belgien kam die überarbeitete Version F92AT mit quer eingebautem Siebengang-Getriebe zum Einsatz.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Capelli sagte später, der F92A sei das schlechteste Formel-1-Auto gewesen, das er je gefahren sei.
  • Das Aktivfahrwerk im F92AT von Larini brachte 30 kg Mehrgewicht gegenüber Alesis Wagen; Larini wurde nur Zwölfter und Elfter.
  • Die Bezeichnung 92A bezieht sich auf den neuen V12 mit dem Namen A1A-92 und führte ein neues Nummernsystem bei Ferrari ein.
  • Mit dem F92A fuhr Alessandro Nannini nach seinem Hubschrauberunfall im Oktober 1990 erstmals wieder in Fiorano einen Formel-1-Wagen.
Mehr erfahrenDer doppelte Boden · Der F92AT · Fahrer und Hintergründe

Der doppelte Boden

Die beiden Unterböden lagen 15 cm auseinander; die Luft strömte zwischen ihnen zu den beiden hinteren Diffusoren. Im Windkanal funktionierte das bestens, auf welligen Strecken war der Wagen schwer zu beherrschen. Migeot entwickelte auch eine neue Front mit weit vorgezogenen Lufteinlässen links und rechts, sowie die erste hochgezogene Nase von Ferrari für besseren Luftstrom unter dem Auto.

Der F92AT

Die ersten elf Rennen fuhr die ursprüngliche Version, danach die Version F92AT, die bei einem Testtag in Monza im August vorgestellt wurde und in Belgien erstmals antrat. Sie hatte ein quer eingebautes Getriebe, eine geänderte Vorderradaufhängung, eine steifere Motorlagerung und einen aktualisierten Unterboden. Die englische Quelle nennt sieben Gänge, die deutsche sechs, weil der elastischere Motor den siebten überflüssig gemacht habe.

Fahrer und Hintergründe

Alesi fuhr die ganze Saison, Capelli den grössten Teil, bis er entlassen und durch Nicola Larini ersetzt wurde. Die besten Ergebnisse waren zwei dritte Plätze von Alesi. Jean-Claude Migeot hatte zuvor bei Tyrrell am wegweisenden Modell 019 mitgearbeitet und war zu Beginn der Saison 1991 zu Ferrari geholt worden. Der F92AT wurde für die Saison vom F93A abgelöst.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari F92A

Wann wurde der Ferrari F92A eingesetzt?

Der Ferrari F92A wurde 1992 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari F92A?

Leistung des Ferrari F92A: 735 hp bei 14'800 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari F92A?

Motor des Ferrari F92A: 3497 cm³ 65° V12 NA Ferrari Tipo 038 (E1 A-92). Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wer hat den Ferrari F92A konstruiert?

Konstruktion des Ferrari F92A: Steve Nichols (Technischer Direktor); Jean-Claude Migeot (Chefdesigner); Gianfranco Ciampolini (Leitung Elektronik); Paolo Massai ….

Wer fuhr den Ferrari F92A?

Fahrer des Ferrari F92A: Jean Alesi, Ivan Capelli, Nicola Larini.

Wie viele Rennen hat der Ferrari F92A gewonnen?

Der Ferrari F92A holte 0 Siege in 16 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari F92A?

Vorgänger: 643. Nachfolger: F93A.

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