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Ferrari FF

Ferrari FF (2011–2016)

Foto: Mr.choppers · CC BY-SA 3.0

Bauzeit2011–2016
MotorV12
Leistung660 PS
Höchsttempo335 km/h
Stückzahl2291
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Der FF ist ein dreitüriger Shooting Brake mit vier Sitzen und löste 2011 den 612 Scaglietti ab. Sein Name steht für «Ferrari Four»: vier Sitze und erstmals bei einem Serien-Ferrari vier angetriebene Räder. Der 6,3-Liter-V12 leistet 660 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 335 km/h. Lowie Vermeersch bei Pininfarina und Flavio Manzoni im Ferrari-Designzentrum prägten die Form; zum Marktstart war er der schnellste Viersitzer der Welt.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Eine Shooting-Brake-Karosserie hatte Ferrari bis dahin nie in Serie gebaut; nur der Sonderbau 250 GT Bread Van ging in diese Richtung, entwickelt von abtrünnigen Ferrari-Ingenieuren.
  • Das Doppelkupplungsgetriebe sitzt hinten im Wagen, daraus ergibt sich eine Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent.
  • Das Allradsystem namens «4RM» ist nur halb so schwer wie herkömmliche Lösungen und hilft, den Schwerpunkt tief zu halten.
  • Bei der Präsentation meldete Ferrari, der gesamte erste Jahrgang sei bereits ausverkauft; geplant waren 800 FF pro Jahr.
Mehr erfahrenEntstehung · Technik · Design und Aerodynamik · Markt und Auszeichnungen

Entstehung

Die Entwicklung eines Nachfolgers für den 612 Scaglietti begann 2007, unter der Leitung von Flavio Manzoni und Lowie Vermeersch, dem früheren Design-Direktor von Pininfarina. Ferrari wollte den Wagen zunächst aus dem Konzeptfahrzeug Pininfarina Sintesi ableiten, dann übernahm Italdesign und legte einen kantigen Vorschlag vor. Am Ende kehrte das Projekt zu Pininfarina zurück, weitere Arbeiten fanden im Ferrari-Designzentrum statt. Die Karosserie entstand beim Zulieferer Fontana.

Technik

Die Karosserie ist überwiegend eine Space-Frame-Konstruktion aus Aluminium. Im Vergleich zum Vorgänger senkt sie das Gewicht um fünf Prozent und erhöht die Verwindungssteifigkeit um sechs Prozent. Die elektronische Hinterachssperre sitzt im Getriebegehäuse, und alle Fahrwerks- und Antriebssysteme, darunter magnetische Dämpfer und Stabilitätskontrolle, laufen in einem einzigen Steuermodul zusammen. Den V12 teilt sich der FF im Wesentlichen mit dem F12berlinetta, der ein Jahr später folgte.

Design und Aerodynamik

Die zurückgezogenen Scheinwerfer erinnern an den 458 Italia, die zwei runden Rückleuchten teilt der FF mit dem 458 und dem 599 GTB Fiorano. Viel Aufwand floss in die Luftführung: Der zweistufige Diffusor am Heck hat ein Mittelelement in Flügelprofil, Öffnungen an den Seiten und am Heck leiten die Luft aus den Radhäusern ab und vermindern Auftrieb und Luftwiderstand.

Markt und Auszeichnungen

Beim Marktstart war der FF der schnellste Viersitzer der Welt und nach dem 599 GTO Ferraris zweitschnellster Gran Turismo. Die Kritiker lobten sein Design, bemängelten aber den hohen Preis. 2011 wurde er von Top Gear zum «Estate Car of the Year» gekürt. Bis zum Produktionsende 2016 entstanden 2291 Exemplare; sein Nachfolger wurde der GTC4Lusso.

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Häufige Fragen zum Ferrari FF

Wann wurde der Ferrari FF gebaut?

Der Ferrari FF wurde von 2011 bis 2016 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari FF?

Leistung des Ferrari FF: 660 PS bei 8000 /minuto.

Welchen Motor hat der Ferrari FF?

Motor des Ferrari FF: 6262 cm³ F140 EB V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari FF?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari FF: 335 km/h.

Wie schnell beschleunigt der Ferrari FF von 0 auf 100 km/h?

Der Ferrari FF beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,7 s.

Wie viele Ferrari FF wurden gebaut?

Vom Ferrari FF wurden 2291 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari FF entworfen?

Design des Ferrari FF: Lowie Vermeersch bei Pininfarina und Flavio Manzoni bei Ferrari Designzentrum.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari FF?

Vorgänger: Ferrari 612 Scaglietti. Nachfolger: Ferrari GTC4Lusso.

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