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Ferrari 250 GT SWB Breadvan

Ferrari 250 GT SWB Breadvan (1962)

Foto: Brian Snelson · CC BY 2.0

Einsatz1962
MotorV12
Stückzahl1
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Der Ferrari 250 GT SWB «Breadvan» ist ein Einzelstück, das 1962 aus einem 250 GT Berlinetta SWB entstand. Giotto Bizzarrini baute ihn für Graf Giovanni Volpi und dessen Scuderia Serenissima, weil Enzo Ferrari Volpi keinen der neuen 250 GTO verkaufen wollte. Der Wagen sollte in Le Mans und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft gegen die GTO antreten. Der Beiname «Breadvan» bezieht sich auf die ungewöhnliche Form des Hecks. Die Erfolge blieben hinter denen der Werks-Ferrari zurück; zwei Siege gab es in der GT-Klasse.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Beiname «Breadvan» stammt von englischsprachigen Journalisten; die französische Presse nannte den Wagen «La Camionnette», also «kleiner Lastwagen».
  • Enzo Ferrari verweigerte Graf Volpi einen GTO, weil dieser ehemalige Ferrari-Mitarbeiter bei ATS eingestellt hatte.
  • Das Basisauto, Chassis 2819 GT, war 1961 bei der Tour de France Gesamtzweiter mit Olivier Gendebien und Lucien Bianchi; Gendebien verkaufte es kurz darauf an Volpi.
  • Beim Debüt in Le Mans 1962 überholte der Breadvan alle Ferrari GTO und lag in der vierten Stunde auf Rang sieben, als eine Antriebswelle brach.
Mehr erfahrenHintergrund · Umbau und Technik · Nachleben

Hintergrund

Ende 1961 mussten nach einem Streit mehrere hohe Angestellte Ferrari verlassen, der Vorgang wird «the great walkout» genannt. Giotto Bizzarrini, der den GTO selbst entwickelt, aber nicht fertiggestellt hatte, wurde 1962 von Graf Volpi angeheuert, um einen 250 GT SWB von 1961 konkurrenzfähig zu machen. Als Basis diente das Chassis 2819 GT, ein 250 GT SWB Competizione mit leichter Karosserie, minimaler Ausstattung und einem 286 bhp starken Tipo-168-Motor mit Testarossa-Köpfen.

Umbau und Technik

Zusammen mit dem Karosseriespezialisten Piero Drogo entwickelte Bizzarrini eine aerodynamisch fortschrittliche Karosserie, noch niedriger als beim GTO, mit nach hinten verlängerter Dachlinie nach der Kamm'schen Theorie. Motor und Kühler rückten weiter zur Mitte, ein Trockensumpf senkte den Motor, und sechs Doppelvergaser Weber 38 DCN ersetzten die drei Weber 46 DCN. Das Vierganggetriebe blieb. Mit 935 kg war der Wagen leichter als ein GTO mit typischen 1000 kg. Die mechanische Arbeit übernahmen Giorgio Neri und Luciano Bonacini aus Modena.

Nachleben

Nach Le Mans zeigten weitere Rennen die Wirksamkeit der Konstruktion: Der Wagen gewann 1962 zweimal die GT-Klasse. Seit 1973 erscheint er regelmässig bei historischen Rennen weltweit, etwa bei den Monterey Historic Automobile Races, dem Goodwood Festival of Speed und der Tour Auto.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 GT SWB Breadvan

Wann wurde der Ferrari 250 GT SWB Breadvan eingesetzt?

Der Ferrari 250 GT SWB Breadvan wurde 1962 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 GT SWB Breadvan?

Leistung des Ferrari 250 GT SWB Breadvan: NNN hp.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 GT SWB Breadvan?

Motor des Ferrari 250 GT SWB Breadvan: 3 litre V12 NA Ferrari 250 Tipo 168 Comp./61. Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 250 GT SWB Breadvan wurden gebaut?

Der Ferrari 250 GT SWB Breadvan ist ein Einzelstück.

Wer hat den Ferrari 250 GT SWB Breadvan konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 250 GT SWB Breadvan: Giotto Bizzarrini und Giovanni Volpi.

Wer fuhr den Ferrari 250 GT SWB Breadvan?

Fahrer des Ferrari 250 GT SWB Breadvan: Belgium Olivier Gendebien, Belgium Lucien Bianchi, Maurice Trintignant, Nino Vaccarella, Carlo Maria Abate, UK Colin Davis, Ludovico Scarfiotti ….

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