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Ferrari 330 GT 2+2

Ferrari 330 GT 2+2 (1964–1967)

Foto: Alexander Migl · CC BY-SA 4.0

Bauzeit1964–1967
MotorV12
Leistung300 PS
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Der Ferrari 330 GT 2+2 löste im Januar 1964 den 330 America ab und war weit mehr als ein 250 mit neuem Motor. Tom Tjaarda entwarf für Pininfarina die Karosserie mit schärferer Front und Heck, vier Scheinwerfern und breitem Kühlergrill. Die Leistung blieb bei 300 PS, doch Koni-Stossdämpfer und ein Zweikreis-Bremssystem mit Scheiben ringsum verbesserten das Fahrverhalten. 1965 kam die zweite Serie mit Fünfganggetriebe statt Vierganggetriebe mit Overdrive; insgesamt entstanden 1099 Wagen, bevor 1967 der 365 GT 2+2 folgte.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Für Prinz Bernhard der Niederlande entstand ein Einzelstück mit der Karosserie des 500 Superfast; es brachte im Dezember 2003 bei einer Bonhams-Auktion in Genf 422’100 Franken.
  • Luigi Chinetti Jr. liess 1967 einen 330 GT 2+2 der Serie II bei Vignale in Turin zu einem Shooting Brake umbauen, entworfen mit dem amerikanischen Illustrator Bob Peak.
  • Der Shooting Brake war metallicgrün mit goldenem Dach lackiert; 2018 wechselte er bei RM Sotheby's für 313’000 US-Dollar den Besitzer.
  • Das Zweikreis-Bremssystem trennte vorn und hinten, nicht diagonal wie bei modernen Systemen.
Mehr erfahrenTechnik · Zwei Serien

Technik

Der Radstand war 50 mm länger als beim 250 GTE. Den Tipo-209-Motor übernahm man vom 330 America, Chassis und Karosserie waren dagegen komplett neu. Vorn gab es Einzelradaufhängung, hinten eine Starrachse mit Blattfedern, dazu Koni-Stossdämpfer. Die Dunlop-Bremsanlage hatte zwei Kreise und Scheiben ringsum, ab Werk rollte der Wagen auf Pirelli Cinturato 205VR15. Anfangs gab es ein Vierganggetriebe mit Overdrive.

Zwei Serien

Die erste Serie hatte Doppelscheinwerfer in unterschiedlicher Grösse, die man «Chinese Eyes» nannte. 1965 folgte die Serie II mit zwei Einzelscheinwerfern, Fünfganggetriebe statt Vierganggetriebe mit Overdrive, Leichtmetallrädern und optional Klimaanlage und Servolenkung. Zuvor entstanden 125 «Interim»-Wagen mit der Vierscheinwerfer-Front der Serie I, aber schon mit Fünfganggetriebe und den hängenden Pedalen der Serie II.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 330 GT 2+2

Wann wurde der Ferrari 330 GT 2+2 gebaut?

Der Ferrari 330 GT 2+2 wurde von 1964 bis 1967 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari 330 GT 2+2?

Leistung des Ferrari 330 GT 2+2: 300 PS.

Wer hat den Ferrari 330 GT 2+2 entworfen?

Design des Ferrari 330 GT 2+2: Tom Tjaarda bei Pininfarina.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 330 GT 2+2?

Vorgänger: Ferrari 250 GT/E 2+2; Ferrari 330 America. Nachfolger: Ferrari 365 GT 2+2.

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