Nach dem Le-Mans-Unglück von 1955 beschränkte der ACO für das 24-Stunden-Rennen 1956 die Motorgrösse der Prototypen. Da Ferrari den 860 Monza und den 290 MM nicht melden konnte, rüstete man drei 500-TR-Barchettas mit dem 2,5-Liter-Motor aus und trat als 625 LM an. Der Motor stammte mit leicht geänderten Werten aus dem 625 F1. Nur der Wagen von Gendebien und Trintignant kam ins Ziel, auf Rang drei hinter einem Jaguar D-Type und einem Aston Martin DB3S, die als Serienwagen nicht der Begrenzung unterlagen.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Mehr erfahrenTechnik und Karosserie · Ein Schlupfloch im Reglement
Technik und Karosserie
Der Motor des 625 LM war gegenüber dem Triebwerk des 625 F1 nur leicht verändert: Die Verdichtung sank auf 9:1, zwei Weber-Vergaser vom Typ 42DCO/A bereiteten das Gemisch auf. Bei einem Teil der Wagen stammte die Karosserie von Carrozzeria Touring; ihre Linie war dem 750 Monza nachempfunden, einschliesslich der eingearbeiteten Kopfstütze.
Ein Schlupfloch im Reglement
Die Regeln für Le Mans 1956 trafen nicht alle gleich hart. Prototypen waren auf 2,5 Liter begrenzt, doch der Jaguar D-Type und der Aston Martin DB3S galten als Serienwagen, weil sie in ausreichender Zahl gebaut und verkauft worden waren. Sie fuhren deshalb ohne diese Beschränkung. Den dritten Platz holte der 625 LM von Gendebien und Trintignant hinter einem privat gemeldeten Ecurie-Ecosse-Jaguar und einem Werks-Aston-Martin.
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