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Ferrari 250 Testa Rossa

Ferrari 250 Testa Rossa (1957–1961)

Foto: User:Sfoskett~commonswiki · CC BY-SA 3.0

Einsatz1957–1961
MotorV12
Leistung300 PS
Höchsttempo270 km/h
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Der Ferrari 250 Testa Rossa wurde von 1957 bis 1961 gebaut, als Antwort auf die neue Obergrenze von 3 Litern Hubraum in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Ferrari kombinierte dafür den Colombo-V12 der 250er-Reihe mit dem Chassis des vierzylindrigen 500 TR. Der Name bedeutet «Rotkopf» und geht auf die roten Ventildeckel zurück. Die Erfolgsbilanz ist lang: Siege bei den 24 Stunden von Le Mans 1958, 1960 und 1961 sowie in Sebring und bei der Targa Florio, dazu die Konstrukteurstitel von 1958, 1960 und 1961.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Ein 250 Testa Rossa von 1957 wurde am 17. Mai 2009 in Maranello für umgerechnet 9,02 Millionen Euro versteigert.
  • Schraubenförmige Doppelventilfedern waren eine Premiere für Ferrari; sie erlaubten 24 statt 18 Zylinderkopf-Stehbolzen und dichteten besser ab.
  • Andrea Fraschetti, der den ersten Prototyp mitentwickelte, starb 1957 bei einer Testfahrt.
  • Insgesamt entstanden 19 Kundenversionen; alle waren linksgelenkt, hatten Pontonkotflügel von Scaglietti und eine Starrachse hinten.
Mehr erfahrenEntwicklung · Der Motor · Kundenversionen und Stückzahl

Entwicklung

Enzo Ferrari verlangte von allen Bauteilen absolute Zuverlässigkeit, was zu einer eher konservativen Konstruktion führte: Ausdauer sollte wichtiger sein als reine Geschwindigkeit. Als Chefdesigner gab Carlo Chiti mit ständigen Experimenten ein Gegengewicht, und seine vielen Überarbeitungen hielten den Wagen konkurrenzfähig. Giotto Bizzarrini brachte 1961 aerodynamische Verbesserungen ein. Die Scuderia setzte den Testa Rossa ein und entwickelte ihn laufend weiter.

Der Motor

Basis war der Colombo-V12 der 250-GT-Reihe, ein Block im Stil von 1953 mit 73 mm Bohrung und 58,8 mm Hub. Sechs Doppelvergaser Weber 38 DCN ersetzten die drei Vergaser der 250-GT-Motoren. Die Zylinderköpfe hatten je eine obenliegende Nockenwelle, zwei Ventile pro Zylinder und erstmals bei Ferrari schraubenförmige Doppelfedern. Die Kerze sass ausserhalb des V zwischen den Auslasskanälen, die Pleuel wurden aus Stahl gefräst statt geschmiedet. Rot lackierte Nockenwellendeckel gaben dem Wagen den Namen.

Kundenversionen und Stückzahl

Von den gebauten Testa Rossa waren 19 Kundenversionen für unabhängige Teams, die den 500 TRC auf diesem Markt ablösten. Von den laufenden Verbesserungen der Werkswagen profitierten sie nicht, doch viele Teams rüsteten nach oder kauften ehemalige Werkswagen. Je nach Quelle entstanden insgesamt 33 oder 34 Exemplare.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 Testa Rossa

Wann wurde der Ferrari 250 Testa Rossa eingesetzt?

Der Ferrari 250 Testa Rossa wurde von 1957 bis 1961 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 Testa Rossa?

Leistung des Ferrari 250 Testa Rossa: 300 PS (221 kW) bei 7200 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 Testa Rossa?

Motor des Ferrari 250 Testa Rossa: 3,0 l (2953 cm³) Tipo 128 Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 250 Testa Rossa?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 250 Testa Rossa: 270 km/h.

Wie schnell beschleunigt der Ferrari 250 Testa Rossa von 0 auf 100 km/h?

Der Ferrari 250 Testa Rossa beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 4,7 s.

Wer hat den Ferrari 250 Testa Rossa konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 250 Testa Rossa: Pinin Farina; Fantuzzi; Scaglietti; Carlo Chiti; Giotto Bizzarrini.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 250 Testa Rossa?

Vorgänger: Ferrari 500 TR. Nachfolger: Ferrari 250 P.

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