TUTTE LE ROSSEDas inoffizielle Ferrari-Kompendium · alle Modelle zum Lernen und Nachschlagen EN

Ferrari 250 P

Ferrari 250 P (1963)

Foto: Spurzem · CC BY-SA 2.0 de

Einsatz1963
MotorV12
Stückzahl4
⚖ Vergleichen

Der Ferrari 250 P entstand 1963, nachdem die FIA für die Sportwagen-Weltmeisterschaft eine Prototypenklasse eingeführt hatte. Es war eine Neukonstruktion von Mauro Forghieri mit offenem Cockpit, Gitterrohrrahmen und V12-Mittelmotor – das erste Mal, dass Ferrari einen V12 im Heck eines Sportrennwagens einbaute. Der 3,0-Liter leistete 310 bhp bei 7500/min. Der Erfolg kam sofort: Der Wagen gewann Le Mans, Sebring, die 1000 km auf dem Nürburgring und den Grossen Preis von Kanada. Ferrari baute vier Chassis.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Ferrari baute vier 250-P-Chassis (0810, 0812, 0814 und 0816) und dazu einen Versuchsträger auf Basis eines 246-SP-Chassis.
  • Das Chassis hatte nichts mit den frontmotorigen 250-GT-Wagen zu tun, die im GTO gipfelten und zu Dutzenden gebaut und verkauft wurden.
  • Nach der Saison 1963 wurden alle vier Chassis auf 275-P- oder 330-P-Spezifikation umgebaut.
  • Die Wagen fuhr das Werk in Europa und das Team NART in Amerika.
Mehr erfahrenTechnik · Chassis und Einsatz · Vom P zum LM

Technik

Mauro Forghieri konstruierte den 250 P als offenen Wagen mit Mittelmotor und Hinterradantrieb: Gitterrohrrahmen, Doppelquerlenker, Zahnstangenlenkung und Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Der V12 sass längs, dahinter folgte ein Fünfganggetriebe als Transaxle. Den Einnockenwellenmotor vom Typ Testa Rossa versorgten sechs Weber 38 DCN mit Gemisch.

Chassis und Einsatz

Ferrari baute vier Chassis mit den Nummern 0810, 0812, 0814 und 0816, dazu einen Versuchsträger auf Basis eines 246-SP-Chassis mit der Nummer 0796. Das Werk setzte die Wagen in Europa ein, das NART in Amerika; zu den bekannten Fahrern zählten John Surtees, Ludovico Scarfiotti, Willy Mairesse, Lorenzo Bandini und Pedro Rodriguez. Nach der Saison wurden alle vier Chassis auf 275-P- oder 330-P-Spezifikation umgebaut.

Vom P zum LM

Im November 1963 zeigte Ferrari auf dem Pariser Salon den 250 LM, ein Coupé auf Basis des 250 P. Er sollte als neues Serienauto die FIA-Anforderung für die GT-Klasse von 100 Wagen erfüllen und den alternden frontmotorigen GTO als Kunden-Rennwagen ablösen. Im April 1964 verweigerte die FIA die Homologation, weil Ferrari weit weniger als 100 Stück gebaut hatte und es keine ähnlichen Vorgänger gab, die man mitzählen konnte.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 P

Wann wurde der Ferrari 250 P eingesetzt?

Der Ferrari 250 P wurde 1963 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 P?

Leistung des Ferrari 250 P: 228 kW bei 7'500 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 P?

Motor des Ferrari 250 P: 2953 cm³ mid , RWD Colombo V12.

Wie viele Ferrari 250 P wurden gebaut?

Vom Ferrari 250 P wurden 4 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 250 P konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 250 P: Mauro Forghieri.

Wer fuhr den Ferrari 250 P?

Fahrer des Ferrari 250 P: Willy Mairesse, John Surtees, Ludovico Scarfiotti, Mike Parkes, Pedro Rodríguez, Lorenzo Bandini, Nino Vaccarella, Umberto Maglioli, Chuck Parsons.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 250 P gewonnen?

Der Ferrari 250 P holte 4 Siege in 12 Rennen.

Dir gefällt die Seite? So kannst du sie unterstützen.

Aus derselben Baureihe

Ferrari 275 P / 330 P1964

Ferrari 275 P / 330 P

1964 · V12
Ferrari 275 P21965

Ferrari 275 P2

1965 · V12
Ferrari 330 P21965

Ferrari 330 P2

1965 · V12
Ferrari 365 P21965

Ferrari 365 P2

1965 · V12
Ferrari 330 P31966

Ferrari 330 P3

1966 · V12
Ferrari 330 P41967

Ferrari 330 P4

1967 · V12
Ferrari 412 P1967

Ferrari 412 P

1967 · V12
250 P5 Berlinetta Speciale1968
1968

Ferrari 250 P5 Berlinetta Speciale

1968 · V12
Ferrari P61968

Ferrari P6

1968 · V12