Der 312 T2 war die Weiterentwicklung des 312 T und wurde in Fiorano vorgestellt. Wegen neuer Aerodynamikregeln entfiel die Airbox hinter dem Cockpit, die Luft kam stattdessen durch NACA-förmige Einlässe an den Cockpitseiten zum Flachzwölfzylinder. Der Radstand wuchs auf 2560 mm; eine De-Dion-Hinterachse wurde nach Tests wieder verworfen. Das Debüt gab der Wagen 1976 beim Race of Champions in Brands Hatch, der erste WM-Lauf folgte im Mai in Spanien. Lauda führte die Weltmeisterschaft klar an, bis er auf dem Nürburgring schwer verunglückte; den Titel verlor er um einen Punkt an James Hunt, doch Ferrari gewann die Konstrukteurswertung.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
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Der 312 T2 von 1976
Der T2 hatte 2560 mm Radstand, 42 mm mehr als der 312T. Wegen neuer Aerodynamikregeln entfiel die Airbox, stattdessen führten NACA-förmige Einlässe Luft zu jeder Zylinderbank. Zum Start gab es auch eine De-Dion-Hinterachse, die nach ausgiebigen Tests verworfen wurde. Lauda führte die Weltmeisterschaft nach drei weiteren Siegen klar an, als er am Nürburgring wegen eines mutmasslichen Defekts an der Hinterradaufhängung verunglückte.
Der 312 T2B von 1977
Für 1977 wurde der Wagen zum T2B weiterentwickelt; zu Beginn fuhren noch zwei Wagen von 1976 (Chassis 026 und 027). Nach einem Testprogramm kamen neues Heckflügelprofil, Karosserie und Fahrwerk. Probleme machten die Goodyear-Reifen, die zum hohen Abtrieb des Lotus 78 gebaut wurden und bei Ferrari mit weniger Abtrieb zu kalt blieben. Lauda gewann den Fahrertitel mehr durch Zuverlässigkeit als durch Tempo, mit 3 Siegen; Reutemann gewann einmal. Nach dem Titel in Watkins Glen verliess Lauda das Team vor Saisonende.
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