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Ferrari 312T

Ferrari 312T (1975–1980)

Foto: Lothar Spurzem · CC BY-SA 2.0 de

Einsatz1975–1980
Motor12 Zyl. 180°
Höchsttempo330 km/h
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Der 312 T ist ein Formel-1-Wagen von Ferrari, der ab 1975 Rennen und Titel gewann. Mauro Forghieri entwickelte ihn aus dem 312 B3 von 1974, schlicht und sauber gezeichnet; das T steht für das quer eingebaute Getriebe (transversal). Der Flachzwölfzylinder Tipo 015 leistete rund 510 bhp, das Chassis war eine Mischung aus Rohrrahmen und Aluminiumblechen. Die Serie gewann 27 Rennen, vier Konstrukteurs- und drei Fahrertitel und gilt damit als erfolgreichste Konstruktion der Formel-1-Geschichte. Ersetzt wurde sie 1981 durch den 126 C, Ferraris ersten Turbowagen.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Sieg in Monaco 1975 war der erste dort seit dem Erfolg von Maurice Trintignant 1955.
  • 1979 testete Ferrari ein halbautomatisches Getriebe mit Hochdruckhydraulik und Lenkradknöpfen; Gilles Villeneuve fuhr es in Fiorano, zog aber das Handschaltgetriebe vor.
  • Zehn Jahre später kehrte Ferrari im Modell 640 zum halbautomatischen Getriebe zurück.
  • 1975 gingen zum ersten Mal seit 1964 beide Weltmeistertitel an die Scuderia.
Mehr erfahrenKonstruktion · Das erste Jahr

Konstruktion

Das Chassis war eine Kombination aus Rohrrahmen und Schalenbau: ein Monocoque, in einen Rahmen aus Vierkantstahlprofilen gesetzt. Vorn schloss ein Magnesiumgussteil das Monocoque ab; darin sassen Bremszylinder, Stossdämpfer, Federn, Aufhängungspunkte und der Stabilisator. Hinten stellte ein Abschlussteil die Verbindung zum Motor her. Das quer eingebaute Getriebe, das «T» im Namen, entwickelte Forghieri mit Walter Salvarani; es senkte das polare Trägheitsmoment, und das Vorbild war der March 721X.

Das erste Jahr

Die Entwicklung begann 1974, als sich zeigte, dass die Handling-Probleme des 312B3 nicht lösbar waren. Das Auto war neutral und kannte das hartnäckige Untersteuern des B3 nicht. Niki Lauda erprobte es im Winter ausgiebig. Schon beim Debüt bei der BRDC International Trophy in Silverstone war der 312T ein Siegerwagen, Lauda gewann auch das dritte Grand-Prix-Rennen in Monaco und wurde mit fünf Saisonsiegen Weltmeister; sein dritter Platz in Italien genügte vorzeitig, den Sieg holte Clay Regazzoni.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 312T

Wann wurde der Ferrari 312T eingesetzt?

Der Ferrari 312T wurde von 1975 bis 1980 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 312T?

Leistung des Ferrari 312T: 500-515 hp bei 12'500 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 312T?

Motor des Ferrari 312T: 2992 cm³ 180°-V12 Saugmotor Ferrari Tipo 015. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wie schnell ist der Ferrari 312T?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 312T: 330 km/h.

Wer hat den Ferrari 312T konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 312T: Mauro Forghieri.

Wer fuhr den Ferrari 312T?

Fahrer des Ferrari 312T: Niki Lauda, Clay Regazzoni, Carlos Reutemann, Jody Scheckter, Gilles Villeneuve.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 312T gewonnen?

Der Ferrari 312T holte 27 Siege in 89 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 312T?

Vorgänger: 312B3. Nachfolger: 126C.

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