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Ferrari 412 T1

Ferrari 412 T1 (1994)

Foto: Martin Lee from London, UK · CC BY-SA 2.0

Einsatz1994
MotorV12
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Der Ferrari 412 T1 war Ferraris Formel-1-Wagen von 1994, entworfen von John Barnard und von Gustav Brunner weiterentwickelt. Der Name verrät die Technik: Die 4 steht für vier Ventile pro Zylinder, die 12 für die Zylinderzahl und das T für das quer eingebaute Getriebe. Das Auto war einfach und gut gelungen und wurde mit neuen Seitenkästen und Flügeln laufend verbessert. Im Lauf der Saison kam ein neuer V12, der Tipo 043, mit weiterem Zylinderwinkel von 75° statt 65°, kürzerem Hub und über 830 bhp, der auch wegen seines Klangs berühmt wurde. Der 412 T1 brachte Ferrari nach mehreren Jahren ohne Sieg wieder auf den richtigen Weg.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der neue V12 Tipo 043 wurde von Claudio Lombardi und dem früheren Honda-Chefmotorenkonstrukteur Osamu Goto neu entworfen.
  • Berger gewann mit dem 412 T1 den Grossen Preis von Deutschland; es war Ferraris Rückkehr zu einem Sieg nach langer Pause.
  • So viele Änderungen kamen im Lauf der Saison zusammen, dass die späteren Wagen 412 T1B hiessen.
  • Bei den Grossen Preisen des Pazifiks und von San Marino ersetzte Nicola Larini den verletzten Jean Alesi.
Mehr erfahrenDer neue Motor · Reglement und Konstruktion · Lackierung und Sponsoren

Der neue Motor

Der Tipo 043 debütierte im Qualifying zum Grossen Preis von San Marino und wurde erstmals in Hockenheim im Rennen gefahren. Er ersetzte den alten Tipo 041, hatte einen weiteren Zylinderwinkel von 75 Grad statt 65 Grad und einen kürzeren Hub. Ferrari hatte mehrere Ingenieure aus dem erfolgreichen Honda-Formel-1-Programm geholt. Der Motor wurde wegen seiner Kraft von über 830 bhp und seines markanten Klangs berühmt.

Reglement und Konstruktion

Als 1993 das Verbot aller elektronischen Fahrhilfen für 1994 bekannt wurde, entwickelte Ferrari den F93A nicht weiter. Besonders das Verbot der aktiven Radaufhängung half, denn diese hatte im Vorjahr nicht zuverlässig funktioniert. Der 412 T1 hatte stark modellierte Seitenkästen, eine schlanke abgerundete Nase und ein quer eingebautes Getriebe mit sechs normalen Gängen und einem Rückwärtsgang. Die höhere Nase stammte schon vom F93A und wurde entgegen dem Trend beibehalten; nur Benetton probierte sie ebenfalls aus.

Lackierung und Sponsoren

Der Wagen war im klassischen Rosso Corsa lackiert. Grösster Sponsor war der Tabakkonzern Philip Morris, der mit der Marke Marlboro auf dem Heckflügel und seitlich auf der Motorabdeckung warb. Weitere grössere Geldgeber waren Pioneer und das Mineralölunternehmen Agip. Wie im Vorjahr waren Jean Alesi und Gerhard Berger die Stammfahrer der Scuderia.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 412 T1

Wann wurde der Ferrari 412 T1 eingesetzt?

Der Ferrari 412 T1 wurde 1994 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 412 T1?

Leistung des Ferrari 412 T1: 750 hp bei 15'300 /min (early season).

Welchen Motor hat der Ferrari 412 T1?

Motor des Ferrari 412 T1: Ferrari E4A-94 (Tipo 041), 3,5 l 65-° V12; Ferrari Tipo 043, 3,5 l 75-° V12.

Wer hat den Ferrari 412 T1 konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 412 T1: John Barnard (Technischer Direktor); Gustav Brunner (Chefdesigner); George Ryton (Leitung Chassis); Mike Coughlan (Leitung R&D); Tony Tyler ….

Wer fuhr den Ferrari 412 T1?

Fahrer des Ferrari 412 T1: Jean Alesi, Nicola Larini, Gerhard Berger.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 412 T1 gewonnen?

Der Ferrari 412 T1 holte 1 Sieg in 16 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 412 T1?

Vorgänger: F93A. Nachfolger: 412 T2.

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