Der F355 Challenge wurde 1995 für die Rennserie Ferrari Challenge eingeführt. Als Basis diente ein normaler F355 Berlinetta, den die Händler mit einem vom Werk gelieferten Umbausatz für rund 30'000 US-Dollar rennfertig machten; etwa 100 Strassenwagen wurden so umgerüstet. Die ersten Autos von 1995 kamen mit eingebauten Halterungen für den Überrollkäfig und ohne Teppiche, in den Folgejahren lieferte das Werk immer mehr Rennteile mit. Ab 1998 kamen die Evolutionsmodelle fast komplett als Rennwagen. Damit niemand unerlaubt Hand anlegte, wurden Motor, Getriebe und Stossdämpfer mit besonderen Plomben versiegelt.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Mehr erfahrenDas Umbaupaket · Immer mehr vom Werk · Rechtslenker und Kennzeichnung
Das Umbaupaket
Der Bausatz für 30'000 US-Dollar enthielt einen Überrollkäfig, Schalensitze, Sicherheitsgurte, einen Feuerlöscher, einen Motor-Notausschalter, eine manuelle Kühlerlüftersteuerung mit verstärkten Lüftern, ein Wettbewerbs-Lenkrad, eine leichte Auspuffanlage, einen Heckflügel und eine Rennkupplung. Dazu kamen 18-Zoll-Magnesiumräder von Speedline, Slickreifen von Pirelli, feste Fahrwerksbuchsen und Rennfedern, Bremsbelüftungskanäle, ein erleichterter Frontstossfänger und Abschlepphaken.
Immer mehr vom Werk
Das erste Paket war schon umfangreicher als beim 348 Challenge. Jedes Jahr lieferte das Werk mehr Rennteile mit. 1998 kamen die vollständigen Evolutionsmodelle fast als komplette Rennwagen, nur Teile wie der Heckflügel mussten vom Händler montiert werden. Motor, Getriebe und Stossdämpfer wurden mit Plomben gesichert, um unerlaubte Eingriffe zu verhindern.
Rechtslenker und Kennzeichnung
Die seltenen Rechtslenker sind begehrt und stehen zum Teil in Indonesien, Australien und Japan; in Südafrika ist nur ein Exemplar bekannt. Am Heck trägt jeder F355 Challenge ein Emblem mit der Aufschrift «F355 Challenge». Motor und Abmessungen entsprechen dem normalen F355 Berlinetta.
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