TUTTE LE ROSSEDas inoffizielle Ferrari-Kompendium · alle Modelle zum Lernen und Nachschlagen EN

Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France»

Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France» (1956–1959)

Foto: PSParrot from England · CC BY 2.0

Bauzeit1956–1959
MotorV12
Stückzahl77
⚖ Vergleichen

Die 250 GT Berlinetta, ursprünglich «Long Wheelbase Berlinetta» genannt, erhielt den Übernamen «Tour de France» nach der gleichnamigen mehrtägigen Automobilrallye. Die Karosserie nach einem Entwurf von Pinin Farina baute Scaglietti in Modena. Insgesamt entstanden siebenundsiebzig Wagen, die in vier Serien unterschieden werden, etwa an der Zahl der Lüftungsschlitze und an abgedeckten Scheinwerfern. Der Motor begann bei 240 PS und kam später auf 260 PS. Dreimal in Folge, 1956, 1957 und 1958, gewann eine 250 GT Berlinetta die Tour de France Automobile.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Beiname «Tour de France» geht auf die zehntägige Automobilrallye zurück; die Bezeichnung LWB für den langen Radstand von 2600 mm kam erst nachträglich und inoffiziell dazu.
  • Scaglietti zeigte am Genfer Salon 1956 einen eigenen 250-GT-Prototyp; das erste Kundenauto entstand im Mai 1956.
  • Zagato baute fünf superleichte «no-louvre»-Wagen nach einem Entwurf von Ugo Zagato.
  • Ferrari setzte die Siegesserie in diesem Rennen mit den späteren «Interim»- und SWB-Berlinettas fort.
Mehr erfahrenDie vier Serien · Technik

Die vier Serien

Die Serien I und II umfassten vierzehn «no-louvre»-Wagen ohne Lüftungsschlitze und neun «14-louvre»-Wagen mit vierzehn Schlitzen. Mitte 1957 kam die Serie III mit drei Schlitzen und abgedeckten Scheinwerfern, achtzehn Stück. Die Serie IV mit 36 Wagen behielt die abgedeckten Scheinwerfer und hatte nur einen einzelnen Schlitz. Von den 77 Wagen wurde ein Teil für GT-Rennen von 1956 bis 1959 verkauft.

Technik

Die Berlinetta löste den 250 MM ab und übernahm vom 250 GT Rohrrahmen und Fahrwerk (Tipo 508). Als Antrieb dienten die bekannten Colombo-Zwölfzylinder vom Typ 128. Die leichten Aluminiumkarosserien entwarf Pininfarina und fertigte Scaglietti. Hinzu kamen fünf Wagen mit Aufbauten von Zagato, die sich in Details voneinander unterschieden.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France»

Wann wurde der Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France» gebaut?

Der Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France» wurde von 1956 bis 1959 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France»?

Leistung des Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France»: 240 bis 260 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France»?

Motor des Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France»: Colombo-V12 (Typ 128). Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France» wurden gebaut?

Vom Ferrari 250 GT Berlinetta «Tour de France» wurden 77 Exemplare gebaut.

Dir gefällt die Seite? So kannst du sie unterstützen.

Aus derselben Baureihe

Ferrari 250 (Baureihe)1952

Ferrari 250 (Baureihe)

1952–1964 · V12
Ferrari 250 GT Cabriolet Pinin Farina1957

Ferrari 250 GT Cabriolet Pinin Farina

1957–1962 · V12
Ferrari 250 GT Berlinetta SWB1959

Ferrari 250 GT Berlinetta SWB

1959–1962 · V12
Ferrari 250 GT/E 2+21959

Ferrari 250 GT/E 2+2

1959–1963 · V12