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Ferrari 360 Challenge Stradale

Ferrari 360 Challenge Stradale (2003–2004)

Foto: The Car Spy · CC BY 2.0

Bauzeit2003–2004
MotorV8
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Der 360 Challenge Stradale ist die Strassenversion des Rennwagens für die Ferrari-Challenge-Serie, der selbst auf dem 360 Modena beruht. Ferrari legte ihn auf Handling, Bremsen und Gewichtsersparnis aus, gedacht für 20 Prozent Rennstrecke und 80 Prozent Strasse. Keramikbremsen vom Enzo und Leichtbauteile machen ihn bis zu 110 kg leichter als den Modena. Der Motor leistet 317 kW, dazu kamen eine neue Frontschürze und eine Heckklappe mit kleinem Spoiler.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Die Keramikbremsen vom Enzo sparten 16 kg, schalteten Bremsfading völlig aus und wurden später beim F430 serienmässig.
  • Bis zu 74 kg sparten dünnere Stossfänger, entfernte Dämmung, Karbonspiegel und serienmässige Karbonsitze.
  • Auf der Fiorano-Strecke war er pro Runde 3,5 Sekunden schneller als der Modena.
  • Der Auspuff ist teilweise aus Titan, in zwei der vier Endrohre öffnen sich ab einer bestimmten Drehzahl Klappen.
Mehr erfahrenEntstehung · Leichtbau · Technik

Entstehung

Der Challenge Stradale setzte das Konzept des F355 «Fiorano» fort, der im letzten F355-Jahr ein Handling-Paket bekommen hatte. Die Entwickler konzentrierten sich auf Fahrverhalten, Bremsen und Gewicht und planten das Auto von Anfang an für 20 Prozent Rennstrecke und 80 Prozent Strasse. Gasannahme und Lenkgefühl wurden verschärft. Als direkter Konkurrent galt der Porsche 996 GT3 RS.

Leichtbau

Mit allen Leichtbau-Optionen war er bis zu 110 kg leichter als der Modena, etwa ohne Radio, mit Lexan-Türscheiben und Alcantara statt Leder. Die Stossfänger und Schweller entstanden im Resin-Transfer-Moulding-Verfahren. Ein kleinerer Endtopf und ventilgesteuerte Endrohre erleichterten Motor und Getriebe um 11 kg, die Keramikbremsen sparten 16 kg, BBS lieferte Leichtbauräder. Wer Stereo und Glasscheiben wählte, bekam etwa 30 kg zurück.

Technik

Der 90-Grad-V8 hat fünf Ventile pro Zylinder, Bosch Motronic 7.3, 85 mm Bohrung, 79 mm Hub und 11,2 zu 1 Verdichtung; die Drehzahl wird bei 8650/min begrenzt. Hochwertigere Teile und sauberer geschliffene Kanäle brachten 21 kW Mehrleistung auf 317 kW. Die Karosserie bekam eine neue Frontschürze, andere Seitenschweller und eine Heckklappe mit kleinem Spoiler. Ohne Heckflügel liegt der Abtrieb bei etwa 270 kgf bei 300 km/h.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 360 Challenge Stradale

Wann wurde der Ferrari 360 Challenge Stradale gebaut?

Der Ferrari 360 Challenge Stradale wurde von 2003 bis 2004 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari 360 Challenge Stradale?

Leistung des Ferrari 360 Challenge Stradale: 317 kW.

Welchen Motor hat der Ferrari 360 Challenge Stradale?

Motor des Ferrari 360 Challenge Stradale: Saug-V8 F131 (90°). Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

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