Der 360 Challenge Stradale ist die Strassenversion des Rennwagens für die Ferrari-Challenge-Serie, der selbst auf dem 360 Modena beruht. Ferrari legte ihn auf Handling, Bremsen und Gewichtsersparnis aus, gedacht für 20 Prozent Rennstrecke und 80 Prozent Strasse. Keramikbremsen vom Enzo und Leichtbauteile machen ihn bis zu 110 kg leichter als den Modena. Der Motor leistet 317 kW, dazu kamen eine neue Frontschürze und eine Heckklappe mit kleinem Spoiler.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Mehr erfahrenEntstehung · Leichtbau · Technik
Entstehung
Der Challenge Stradale setzte das Konzept des F355 «Fiorano» fort, der im letzten F355-Jahr ein Handling-Paket bekommen hatte. Die Entwickler konzentrierten sich auf Fahrverhalten, Bremsen und Gewicht und planten das Auto von Anfang an für 20 Prozent Rennstrecke und 80 Prozent Strasse. Gasannahme und Lenkgefühl wurden verschärft. Als direkter Konkurrent galt der Porsche 996 GT3 RS.
Leichtbau
Mit allen Leichtbau-Optionen war er bis zu 110 kg leichter als der Modena, etwa ohne Radio, mit Lexan-Türscheiben und Alcantara statt Leder. Die Stossfänger und Schweller entstanden im Resin-Transfer-Moulding-Verfahren. Ein kleinerer Endtopf und ventilgesteuerte Endrohre erleichterten Motor und Getriebe um 11 kg, die Keramikbremsen sparten 16 kg, BBS lieferte Leichtbauräder. Wer Stereo und Glasscheiben wählte, bekam etwa 30 kg zurück.
Technik
Der 90-Grad-V8 hat fünf Ventile pro Zylinder, Bosch Motronic 7.3, 85 mm Bohrung, 79 mm Hub und 11,2 zu 1 Verdichtung; die Drehzahl wird bei 8650/min begrenzt. Hochwertigere Teile und sauberer geschliffene Kanäle brachten 21 kW Mehrleistung auf 317 kW. Die Karosserie bekam eine neue Frontschürze, andere Seitenschweller und eine Heckklappe mit kleinem Spoiler. Ohne Heckflügel liegt der Abtrieb bei etwa 270 kgf bei 300 km/h.
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